Ganztagsrealschule Hoffmannallee 1954 - 2017
Ganztagsrealschule Hoffmannallee1954 - 2017

Unsere Schulchronik

Juli 2017

Wir treffen uns mit unserem kleinen Mini-Kollegium um 9 Uhr, um unser Schularchiv aufzuräumen. Die Klassenbücher bleiben in der Schule, weil das Stadtarchiv entgegen der ersten Absprachen sie doch nicht übernimmt. Da fünf Schulen in der Stadt Kleve auslaufend gestellt sind, reicht der Platz in ihrem Haus für alle Unterlagen nicht. Also bleiben die Klassenbücher und die Zentralen Prüfungen bei uns im Hause gelagert. ZPs müssen zehn Jahre aufgehoben werden, Klassenbücher 30 Jahre.

Das Archiv nimmt unsere Schülerstammblätter, Konferenzprotokolle, Dienstbesprechungen und die Chronik beider Schulen (Landwirtschaftsschule und Ganztagsrealschule.) Mittwochs kommen die beiden Damen die ersten Sachen holen.  Die ersten Kartons nehmen sie noch im privaten PKW, danach lassen wir ihnen die Sachen von Schülern auf der Sackkarre bringen. Dann passiert noch etwas Lustiges: Nachdem die Chronik im Archiv gelandet ist, haben die Damen offensichtlich darin geblättert und festgestellt, wie aktiv wir in unterschiedlichen Dingen waren. Als Folge dessen möchte das Archiv auch die Dokumente unserer vielfältigen Aktivitäten haben. Also sortieren wir die Akten neu und übergeben auch die Unterlagen zu unseren Comenius-Projekten `Erde, Mensch, Himmel´ und `Ran an die Farbe´. Auslöser war das Jahr der Sprachen 2001. Damals haben wir das erste aller Projekte durchgeführt. Unsere Partnerschulen waren in Rumänien. Litauen, England, Frankreich, Dänemark und den Niederlanden. Neben den Comenius – Projekten haben wir auch eine Förderung der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Westöstliche Begegnungen erhalten für unser Projekt `neue Energien´.

Die Schule hat GÖS – Projekte durchgeführt (Gestaltung und Öffnung von Schule) und nicht zuletzt über 80 Austauschbegegnungen mit dem Liemers – College in Zevenaar, unserer ältesten niederländischen Partnerschule (von fünfen). Unsere jüngste Partnerschule, das Ulenhoff – College in Doetinchem, haben wir übrigens für uns gewinnen können, als wir bereits auslaufend gestellt waren.

Des weiteren waren wir MINT- zertifiziert (Mathematik Informatik Naturwissenschaft Technik) und haben auch, also wir bereits auslaufend gestellt waren, die Re-Zertifizierung erhalten. Zwei Beweise, dass wir bis zum Schluss alles gegeben haben, um uns `gut zu Ende zu führen´.

Unsere Schulleben hat zahlreiche Theaterprojekte ans Licht gebracht, von denen ich den überwiegenden Teil selber inszenieren durfte. Es gab Musikaufführungen, den `Offenen Schulgarten´, zahlreiche Sportpreise, sechs Teilnahmen an `Jugend trainiert für Olympia´)….um nur einige Beispiele der vielen Aktivitäten zu nennen.

Um 10 Uhr kommt ein ehemaliger Schüler dieser Schule. Er hat die Zeitungsartikel von der Schließung gelesen und hat Befürchtungen, dass alle Gebäude abgerissen werden. Ich beruhige ihn, unter anderem mit dem Hinweis, dass der Altbau unter Denkmalschutz steht, und zeige ihm seine alte Klasse.

Herr van Bebber vom Antiquariat meldet sich und fragt, ob es noch alte Karten, Modelle etc. gebe. Er kommt dienstags und ich zeige ihm die Kartenräume. Außer den Karten haben wir nichts Altes mehr, da ja vor einigen Jahren im Rahmen des Umbaus und Umzugs sehr viele unserer Gegenstände zur weiteren Nutzung in unsere rumänische Partnerschule gegangen sind. Die alten großen Länderkarten  werden heute nicht mehr genutzt. Die Technik macht´s möglich, dass man eine Dokumentenkamera auf eine Seite im Atlas legt und dann die Projektion an der Wand dieselben Dienste erfüllt, wie früher die Karte. Von daher geben wir unseren Bestand – in Absprache mit der Stadt – ab. Der Obolus, den Herr van Bebber leistet, geht an die Klever Tafel. So ist allen gedient.

Am Dienstag, den 4. Juli 2017 findet die letzte Mitgliederversammlung unseres Fördervereins statt. Wie immer tagen wir im Konferenzraum. Herr Michels verliest den Abschlussbericht, der Kassenbericht wird vorgetragen. Die Kasse wurde wie immer geprüft und – auch wi immer- für in Ordnung befunden. Vorstand und Kassenführer werden entlastet. Danach bedanken sich die Vorstandsmitglieder bei Frau Klein und mir für die geleistete Arbeit. Und auch die Vorstandsmitglieder bedanke n sich untereinander für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre.

Während wir tagen bereiten auf der Dachterrasse die Kollegen ein kleines Abschlussgrillen vor. Wie bei der letzten Verabschiedung haben wir einen lange Tischreihe quer auf der Terrasse aufgestellt und vier Tische vor die Glasfront zur Mensa. Überall liegen weiße Stofftischdecken. In der Mitte prangt ein silberner Kübel mit zauberhaften Blumen aus dem Derykschen Garten. Quartier hat einen Grill und Fleisch geliefert. Wolfgang Bruns ist der Grillmeister.

Zunächst bedanken Frau Klein und ich uns für die unglaublich gute Unterstützung. Dann wird gemeinsam gegessen und getrunken. Gutes Wetter begleitet uns. Es ist ein schöner letzter Abend.  Die Vier vom Vorstand sind sichtlich angetan.

Mittwochs bereiten wir dann unser großes `Abschließfest´ vor und treffen die letzten Absprachen. Wir haben nahezu 100 Anmeldungen.

Freitagsmorgens helfen Jugendliche der Gesamtschule uns die Möbel zu rücken und die Blöcke für das Büffet aufzustellen. Auch hier gibt es wieder weiße Decken und Blumenschmuck. Der Getränkewagen steht schon vor der Tür.

Wir als einladende Kollegen sind ab 16.30 Uhr anwesend. Die Gäste trudeln ab 17 Uhr ein. Es wird ein schöner Abend mit vielen kleineren und größeren Wiedersehen. Viele (Ex-) KollegInnen haben sich lange nicht gesehen. Das Wetter spielt mit. Die Tischgruppen im Garten sind besetzt. Es wird gegessen, getrunken, gelacht, erzählt… Ein schönes Fest. Am Ende unserer Zeit hier bedanken wir uns mit einer Karte, die am Ende des Textes zu finden ist. Wir schicken sie in der zweiten Ferienwoche an jeden Besucher nach Hause.

Montagsmorgens nach diesem Abschlussfest starten wir auf der Dachterrasse mit einem gemeinsamen Frühstück. Ein Absprachenproblem führte zunächst leider dazu, dass Bernd Praest alleine mit Herrn Neumann und einigen Schülern das Forum aufräumte. Das ist `dumm gelaufen´ und tat mir leid. Beim Frühstück äußerten dann alle ihre Zufriedenheit darüber, dass der Abend gut gelaufen ist.

Die Kollegen gehen durch die fünf Häuser und räumen an gewissen Stellen noch gezielt auf (Arbeitsebene, Mediathek, Treppenhäuser etc.) Die letzten Kartons für das Archiv werden gepackt und hinübergebracht.

Frau Klein und ich räumen die Schränke leer und beginnen die Rechner zu leeren.

Ein großer Schreddercontainer wird auf den Hof gestellt und nimmt unsere zu schreddernden Akten auf. In der letzten Woche hatten wir mit zwei PKWs Akten zum Schreddern weggebracht; aber das war kein gangbarer Weg angesichts der Menge an Ordnern.

Dienstags, den 11. Juli gehen Frau Klein und ich mit Frau Knorr und Herrn Neumann im Landgasthaus Nierswalde essen. Wir führen schöne Gespräche und das Essen ist zum Glück auch sehr gut.

Am letzten Schulmittwoch fahren Frau Klein und ich nach Düsseldorf zur Bezirksregierung an einigen Stellen `Danke´ sagen. Ich habe außerdem einen Termin hinsichtlich der zukünftigen Fortbildungs- und Vernetzungssituation des Faches Niederländisch. Die Nachfolge der Dezernentin Frau Basu ist geregelt und der Nachfolger macht sich mithilfe einiger Leute schlau über den Stand der Dinge. Ich darf einen Beitrag dazu leisten und biete meine Mitarbeit auch für das Sabbatjahr an.

An der Schule landet ein Widerspruch gegen eine Note. Frau Klein lädt zur Widerspruchskonferenz am Freitag ein.

Donnerstag, der 13.Juli ist der Entlasstag des Herrn Schmitz. Um 9 Uhr startet er mit einem Gottesdienst in Rindern; dann folgt die Verabschiedung im PZ in Rindern. Ein schöner Tag für Herrn Schmitz.

Freitagsmorgens (14.7.2017) sind Frau Klein und ich zunächst an der Hoffmannallee. Etliche Kollegen der Gesamtschule verabschieden sich persönlich.

Frau Klein und ich haben Raffaelos auf die Tische im Kollegiumszimmer gestellt und auf jeden Tisch einen Aufsteller mit den Worten `Macht´s gut und Tschüss – die Realschule´. In lauter bunten Buchstaben. Kurz vor 8 Uhr wenden wir uns ein letztes Mal an alle KollegInnen, die anwesend sind und bedanken uns und wünschen jedem alles Gute.

UNSER Kollegium hat seinen letzten gemeinsamen Termin, bei dem ALLE dabei sind um 9.30 Uhr in Keeken. Dort laden Frau Klein, Herr Praest und ich zum Frühstück bei Schmidthausen ein. Nettes Ambiente. Bis auf Frau Deryk kannte es vorher keiner .

Ich habe mich durch die Personalakte von Herrn Praest gelesen und halte eine kleine Abschiedsrede für ihn. Und ich bedanke mich min einer kleinen Rede bei Frau Klein.

Danach wendet das Kollegium sich an uns beide. Zu jedem von uns gibt es ein Wort, zu dessen Buchstaben die Kollegen jeweils eine Eigenschaft von uns nennen. Bei Frau Klein lautet das Wort `Motorboot´, bei mir `Fotografie´. Klingt jetzt etwas spröde, war aber eine sehr nette Sache.

Nach dem Frühstück verabschieden sich einige. Der Rest zockelt zur Schule zurück- für eine Widerspruchskonferenz.

Danach gehen alle nach Hause. Frau Klein und ich nehmen einen letzten Cappuccino beim Italiener an der Hoffmannallee.

In der ersten Ferienwoche muss Frau Klein in Rees arbeiten. Also treffen wi r uns am Montag der zweiten Ferienwoche wieder. Zum einen bearbeiten wir mit der Kollegin gemeinsam den Widerspruch, zum anderen ist auch noch etliches Andere zu erledigen: Rechner leerräumen, sich bei einigen Institutionen abmelden, die Dankeskarten erstellen, bestellen und versenden, diese Chronik zu Ende schreiben, …

Lavannijan Thirunavukarasu hat den Abschluss fotografisch begleitet. Die CDs liegen zur Abholung bereit. Ein sehr großer Anteil der Jugendlichen kommt sie in der Tat auch abholen. Es kommen im Prinzip nur diejenigen nicht, bei denen wir da auch mit gerechnet haben. Man kennt sich jaJ.

Das alles ist jetzt erledigt.

Die Texte kommen auf die Homepage und ich werde morgen alles zum Binder bringen. Unsere Homepage wird noch weiter bestehen. Ich werde weitere Bilder hochladen. Frau Klein wird diesen Chroniktext noch ergänzen.

Meine 29-jährige Tätigkeit an dieser Schule ist vollbracht. Es waren lange und ausgefüllte jahre. Ich habe hier sehr gerne gearbeitet und viel bewegen können. In Dankbarkeit schließe ich ab.

27. Juli 2017

Juni 2017

Unser letzter voller Monat startet.

Frau Klein ist jetzt streckenweise ganze Tage in Rees an ihrer neuen Schule, weil dort die Planungen für das neue Schuljahr laufen.

Zum Glück haben wir keine Nachschreiber für die zentralen Abschlussprüfungen.

Am Freitag, den 2. Juni kommt Maik Wolter in die 10a um auch dort über seine Erfahrung als Inhaftierter zu berichten und darüber, wie es dazu kam. Der junge Mann macht das sehr gut. Er möchte auch zukünftig Schülern von seiner Vita erzählen. Ich stelle ihm den Kontakt zur Gesamtschule her.

Maria Lagarden, eine frühere Schülerin von uns, nutzt in den vier verbleibenden Stunden des Freitags um den 10-er von ihrer Arbeit als Rettungsassistentin zu erzählen. Ein `spannender´ Beruf. Leider erfahren auch Rettungsassistenten immer häufiger, dass es kleine und große Egoisten gibt, die in lebensbedrohenden Situationen unsoziales Verhalten zeigen.

Es folgt das Pfingstwochenende mit einem freien Montag und Dienstag.

Mittwochs, den 7.6. muss ich nach Düsseldorf zur sogenannten Externenkorrektur. In diesem ersten Termin geht es darum, die schriftlichen Abschlussarbeiten der Jugendlichen, die in nicht - staatlichen Schulen unterrichtet wurden oder aus anderen Gründen auf diesem Wege den Abschluss versuchen möchten, zu korrigieren.

Am 8. Juni fahren die 10 a und der 10 N – Kurs gemeinsam mit Frau Deryk-Schoofs und mir nach Rotterdam. Mit Bus und Zug; bequemer und vor allem kostengünstiger geht nicht. Gemeisam verleben wir einen guten Tag mit Stadtrundgang , Besuch der Markthalle und Besichtigung des Auswandererdenkmals am Hotel New York am Kop van Zuid. Toll war die Fahrt mit den Wassertaxis zur Halbinsel hinüber und toll war auch, dass die Aida im Hafen lag.

In der 2. Woche finden die traditionellen Mottotage statt: Erster Schultag, Helden der Kindheit und Geschlechtertausch. Es ist nett, wenn man dann einen Kurs verkleideter junger Menschen vor sich sitzen hat. Natürlich entstehen auch immer sehr schön Fotos. Leider ist die Bestückung der Homepage mit Fotos, dasjenige, was derzeit als Erstes hinten runterfällt, wenn die Dinge des Alltags zu viel werden.

Am 13. Juni machen wir eine Dienstbesprechung, in der wir unter anderem auch besprechen, wie wir unsere letzte Pressekonferenz am kommenden Montag gestalten wollen. Ich selber hatte vorgeschlagen, sich mit einer solchen Aktion zum Abschied noch mal in das Bewusstsein der Bevölkerung zu heben. In den letzten Jahren haben wir nahezu keine Pressearbeit gemacht. Nicht, weil wir keine gute Arbeit geleistet haben, sondern weil wir eh in den Köpfen als `auslaufend gestellt´ gespeichert sind.  Und im Nachhinein denke ich auch, dass dieser Weg richtig war. 

Es folgt das Fronleichnamswochenende.

Am Montag, den 19. Juni geben Frau Klein und ich den Jugendlichen die Ergebnisse der Zentralen Prüfungen bekannt.

Im Anschluss daran halten wir die Pressekonferenz. RP, NRZ und Klever Wochenblatt sind erschienen, haben sich Zeit genommen, zugehört und auch gute Artikel geschrieben. Es wurden Fotos gemacht, mit den Schlüsselobjekten, die Annette Lobbenmeier mit den 10-ern gemacht hat. Die Artikel finden Sie beide hier in der Chronik und auch auf der Homepage.

Dienstag, den 20.06. ist Klassentag. Die 10a picknickt an den Sieben Quellen, die B geht gemeinsam essen, die C fährt Draisine und die D frühstückt gemeinsam.

Mittwoch und Donnerstag schenkt der Förderverein uns zwei große Ausflüge. Am Mittwoch geht es zu ZOOM nach Gelsenkirchen und am Donnerstag nach DE Efteling. DANKE, Förderverein!

Freitags üben die Jugendlichen dann für den Gottesdienst und die Abschlussfeier in der Kirche.

Die letzte Juniwoche bringt für die 10-er eine Mischung aus Informationsveranstaltung bei der Sparkasse, Erste-Hilfe-Kurs und gemeinsamem Film-Gucken. Leider bleiben etliche Jugendliche unentschuldigt weg. Dieses unentschuldigte Fehlen kam in den vergangenen Jahrgängen deutlich weniger häufig vor. Da die Schülerinnen und Schüler wissen, dass ihnen keine Sanktionen drohen, sinkt die Moral bei einigen stark. Schade und keine schöne Entwicklung. Leider/Zum Glück ist sie nicht nur bei uns festzustellen.

Am Donnerstag, den 29.06. findet das traditionelle Frühstück in der Mensa statt. Alle haben ihre Klassen-T-Shirts an. Jede Klasse bringt `ein´ Frühstück mit. Es entsteht ein großes Buffet.  Nach dem gemeinsamen Frühstück mit uns KollegInnen gibt es dann kleine und größere `Dankeschöns ´ für einige LehrerInnen. Um 12 Uhr zieht die Gruppe zum Elsabrunnen. Ein Foto davon finden Sie auf der Homepage und hier in der Chronik.

Freitag ist dann der Tag der Tage für unsere 10-er. Sie werden entlassen.

15 Uhr Gottesdienst in der Christus-König Kirche. Danach ebenfalls dort die feierliche Entlassfeier mit Zeugnisübergabe. In die Rede für Frau Klein und mich habe ich dieses Mal einige Auszüge aus Slams eingebaut, die zwei der 10-er Klassen als Klassenarbeit zu Beginn des Schuljahres erhalten haben. Das Thema lautete `Wir schließen an´. Etliche der Slams beschreiben die doppelte Situation des eigenen Abschlusses und der schulischen Situation des Abschließens auf sehr gelungene Weise.

Wie immer findet danach die Feier in Forum und Schulgarten statt. Frau Tajsich hat mit ihren Leuten das Finger Food Büffet erstellt. Der Förderverein hat es bezuschusst. Es gibt viele gute Gespräche. Und natürlich Fotos, Fotos, Fotos…

Wir hätten den Abend nicht so gut geschafft, wenn da nicht Christoph Kuschick und Vera van Bonn von der Gesamtschule gewesen wären, die mit einer Gruppe 9-er gemeinsam den Service und die Spüldienste geleistet hätten. Wir bedanken uns mit einem Geldgruß, der `vergrillt´ wird sowie mit den klassischen Mercis und einem Gutschein für die beiden Kollegen.

Überhaupt gibt es viele `Dankes´ zu sagen in diesen Tagen. Die Anzahl der Mercis, die ich kaufe, steigt ebenso wie die Anzahl der Gutscheine, die ich besorge. Beides macht viel Spaß. Und das Überreichen noch mehrJ.

Um 9 Uhr ist das Abschlussfest vorbei. Die Ganztagsrealschule Hoffmannallee hat zum ersten und letzten Mal in ihrer Geschichte keine Schüler mehr.

Kleines PS: Die Realschule an der Fleuth in Geldern war auch auslaufend gestellt…und wurde wieder eröffnet. Da haben wir hier in Kleve nichts von, aber dennoch…

Mai 2017

Wir starten am 2. Mai mit einer Kollegiumskonferenz, in der wir die `Schlüsselidee´ weiter konkretisieren.

Am 3. Mai findet für Niederlandisten eine Fortbildung der Fachvereinigung Niederländisch in Hamminkeln statt. Thema sind `Modelle von Austauschbegegnungen´. Die beiden Referentinnen, Lisa Wiesmann und Manon Schwers, (beides Ex-Kolleginnen), machen ihre Sache gut wie immer.

Am 4. Mai findet die letzte Amsterdamfahrt unserer Schule statt. Frau Deryk-Schoofs und ich fahren mit der 10a und dem 10 N- Kurs in die niederländische `Metropole´. Auf dem Programm stehen der Besuch des Anne Frank Hauses sowie die obligatorische Grachtenrundfahrt – und natürlich Freizeit. Mit unserem Muster der späten Rückfahrt haben wir erneut Glück. In nur zwei Stunden sind wir zu Hause. Und etwas Neues gelernt haben wir auch:  Fahre nie am 4. Mai nach Amsterdam. Das ist der Tag der `Dodenherdenking´. Da kommt der König Prinz Willem Alexander zum Dam Plein und legt am Obelisken einen Kranz nieder. Dementsprechend ist der Platz ca. zwei Stunden vorher großräumig abgesperrt. Als Frau Deryk und ich das merkten, wurden wir durchaus nervös. Immerhin müssen im Prinzip alle diesen Platz überqueren, um zum Bus zu gelangen. Und pikanterweise hat der Bus vor dem Hauptbahnhof nur ein 15 Minuten – Zeitfenster, in dem er parken darf. Alle waren pünktlich!

Am Freitag, den 5.05. feiert das Stein Gymnasium seinen Geburtstag. Frau Klein und ich nahmen als Gäste am Festakt teil.

Montags treffe ich mich mit dem kommissarischen Schulleiter der ebenfalls auslaufend gestellten Realschule Kevelaer. Wir besprechen die Situation unserer beiden Schulen.

Der 9. Mai bringt mir meine letzte Kursklausur im Fach Niederländisch (übrigens zu meinem Lieblingsthema: dem 17. Jahrhundert der Niederlande – dem sog.  `Gouden eeuw´). Ob ich noch mal Niederländisch unterrichten werde? Und dann auch noch als Wahlpflichtkurs?

Frau van den Boom hat nach wie vor unsere `Schäfchen´ im Blick und ist am Donnerstag, den 11.05. zum Gespräch mit gezielten Jugendlichen in der Schule. Nicht jedes unserer `Sorgenkinder´ sieht den Sinn der Maßnahme.

Freitag, der 12. Mai: Hedwig Kersken, unsere frühere Kollegin,  wird beerdigt. Herr Praest und ich nehmen teil und erfahren während der Trauerfeier wie ungeheuer aktiv Hedwig nach ihrem viel zu frühen (krankheitsbedingten)Ruhestand war. Chapeau.

Am selben Tag kommt Frau Knospe von der zukünftigen Gesamtschule II zu einem kleinen Einblick in die Arbeitseben vorbei.

Die 20. Kalenderwoche bringt die beiden ersten ZPs (zentralen Abschlussprüfungen): Deutsch und Englisch.  Deutsch ist vom Niveau her angemessen und gut zu bewältigen. Englisch löst landesweit Aufschreie aus. Es geht so weit, dass im Internet Stimmen gesammelt werden, um einen neue ZP zu erreichen. Am Ende gibt es Anordnungen zu einem leicht veränderten Benotungsschlüssel.

April 2017

Zu unserem `Wir schließen ab´ kommt – dank Frau Deryk – Schoofs ein zweites Motto: `Schlüssel zum Herzen´. `Wir schließen ab´ gilt für T-Shirts und Abschlussgrillen. Der `Schlüssel zum Glück´ gilt als Motto für den Gottesdienst und die Schlüsselaktion, mit der wir als Schule ein letztes Mal in die Presse gehen wollen. Unter Anleitung von Frau Dr. Lobbenmeier hat jede/r aus unserer Jahrgangstufe 10 einen solchen Schlüssel gebastelt – mit einem `Überbau´ sowie einem Zettel mit Wünschen und Hoffnungen.

In der ersten vollen Aprilwoche schreiben unsere 10-er ihre Deutscharbeit parallel. Die letzte `normale´ Deutscharbeit.

Frau Klein ist jetzt immer freitags an ihrer zukünftigen Schule in Rees.

Woche 2 und 3 bringen uns Osterferien- die letzten.

Am 26.04.2017 gehen wir mit allen 10-ern in die Veranstaltung `Perikles´, die vom Theater Total in der Stadthalle aufgeführt wird. Frau Hintzen hatte den Anstoß gegeben. Nachmittags gab es noch eine kleine Schrecksekunde, weil bei der Stadt nicht bekannt war, dass wir mit 110 Jugendlichen kommen würden. Ursache war eine kleine Kommunikationspanne. Alles ging dann aber gut.

Donnerstags folgt unser letzter Elternsprechtag. Er wurde gut besucht.

Und das war es dann auch schon mit dem April.

März 2017

Wir starten mit dem Aschermittwoch. Auf diesen Tag haben wir unsere letzte schulinterne Lehrerfortbildung  (SchiLf)gelegt.  Dieses Mal geht es natürlich um den Abschluss und die Gestaltung der letzten vierzehn Schultage.  Als Tagungsort haben wir uns das Rheinpark Hotel in Rees ausgedacht. Wir konferieren in einem Raum in der zweiten Etage mit Rheinblick und brüten dort über attraktive Programmpunkte für die letzten Schultage. Am Ende unseres Tages sind wir ein gutes Stück vorwärts gekommen und haben u.a. einen Wahlzettel für die 10-er erstellt, auf dem diese ankreuzen können, welche Art von Ausflügen sie möchten. Auch die Schwerpunkte für den Gottesdienst etc. stehen.

So sieht der Wahlzettel aus. Alle Aktivitäten werden finanziell vom Förderverein getragen.

I

 

Abfahrt 9 Uhr

Gasometer 10 – 11.30 Uhr

Centro 12 – 14.15 Uhr

 

 

II

 

Abfahrt 9 Uhr

Zoom Erlebniswelten Gelsenkirchen

10.30 – 14.15 Uhr

 

 

III

 

Abfahrt 9 Uhr

De Efteling 10.30 – 14 Uhr

 

 

IV

 

Abfahrt 9 Uhr

Dortmund Fußballmuseum

Dormund DASA (Technikmuseum)

 

 

V

 

Abfahrt 8.30 Uhr

Arnheim Burger´s Zoo

 

 

 

Am nächsten Tag wählen die Klassen mehrheitlich zwei Ausflüge zu ZOOM, dem Zoo in Gelsenkirchen, und de Efteling in den Niederlanden. Sie entscheiden sich allerdings auch gegen ein Aulaprogramm vor der eigenen Jahrgangsstufe. Stattdessen wird es ein kleines Sportfest geben.

Wichtiger Partner in all unserem Handeln ist jetzt wieder verstärkt unser Förderverein, der mit seiner geballten Finanzkraft an unserer Seite steht. Am Montag, den 6. März treffen Frau Klein und ich uns erneut mit den vier Damen und Herren (Herr Michels, Herr Karl, Frau Elsner und Frau Vehreschild) zur Besprechung der (finanziellen) Lage. Wir stellen uns Programmpunkte und die Kosten vor, holen uns die Genehmigung zur Durchführung und besprechen auch ein kleines `Endfest´ für den Förderverein.

Diese Besprechung und ihre Ergebnisse fließen dann in die Kollegiumskonferenz am nächsten Tag, dem 7.03.2017, ein. Es ist schon merkwürdig mit dieser sehr kleinen Mannschaft in erster Linie schwerpunktmäßig mit dem `Abschließen´ beschäftigt zu sein. Mittlerweile haben wir auch unsere Einladung für unser Abschlussfest verschickt.

 

Analog zu der Einladungskarte zu unserem 60. Geburtstag, auf der wir nur das Foto des Schulgebäudes hatten sowie zu der von der Einladung von Frau Elsner, bei der wir erneut dieses Schulfoto verwendet haben, allerdings mit dem Zusatz von Frau Elsners Porträt, nehmen wir erneut das Foto unseres Altbaus- dieses Mal mit einem Schlüssel versehen. Vorder- und Rückseite sind auf den Fotos unter dem Text zu sehen.

 

Februar 2017

Wir starten mit dem letzten `Pa –Parcours´ unserer Zeit als Ganztagsrealschule. Frau Weißert, Herr Thirunavukarasu, Frau Hintzen, Frau Pelzer, Frau Dr. Lobbenmeier, Herr Hackethal und Herr Brückner gehen durch die vier Zehner und stellen ihre PAs vor. Herrn Smolin, Frau Schmitt und Herr Gietmann habe ich nicht dazu gebeten, weil sie und ihre Pas von allen gekannt sind und seit Jahren gewählt werden.

Leider kommt Yoga und Fotografie nicht zustande.

Am 2.2. kommt Frau van den Boom von der Agentur für Arbeit wieder und berät ausgewählte Jugendliche, bei denen noch Fragezeichen hinsichtlich ihres weiteren Werdeganges bestehen. Wir sind dankbar, dass mit Frau van den Boom eine sehr engagierte und zupackende Dame sich einsetzt und unsere Arbeit damit unterstützt.

Erwähen möchte ich an dieser Stelle auch noch einmal die Arbeit von Frau Bothorn, unserer Schulsozialpädagogin, die sich um unsere `Kummerkinder´ kümmert.

An diesem 2.2. kommt auch Frau Wier. Frau Klein und ich besprechen mit ihr gemeinsam Dinge des Übergangs.

Am 3.2. gibt es Halbjahreszeugnisse. Leider für manche Eine/n böses Erwachen.

Am 6.2. gehen wir mit der gesamten Jahrgangsstufe ins Kino. Reinhard Behrens von den Tichelkinos zeigt für uns `Seefeuer´, einen Film über die Flüchtlingssituation auf Lampedusa. Leider hat der Streifen deutliche Längen.

Uns war dennoch wichtig, mit dieser Aktion mal einen gefühlten Pausetag zwischen die beiden Halbjahre zu legen.

Mittwochs treffen wir uns mit den 10-er-Klassenleitungen, um die nächsten Schritte für die Entlassung zu besprechen. Frau Deryk-Schoofs hat die Fäden gut und fest in der Hand und alle Aufgaben verteilen sich auf die unterschiedlichen Schultern.

10 Tage später, am 16.2. ist um 14 Uhr die Verlegung der Stolpersteine. Herr Meuten hat mit der 10a gemeinsam einen `Baustein´ für die offizielle Verlegung unseres `Schul- Steins´ der Familie Weyl vorbereitet. Um 14 Uhr sind wir mit der 10a und dem 10 N- Kurs an der Lindenallee 34 vor dem ehemaligen Haus der Familie. Es ist ein gelungener Beginn dieser Feier, in deren Rahmen zwei Steine verlegt werden. Danke an Herrn Meuten und als Unterstützerin auch an Frau Deryk-Schoofs.

Am Montag, den 20.02.2017 findet der letzte Austausch unserer Schule mit einer niederländischen Partnerschule statt. Netterweise hat das Ulenhoff- College uns zu sich eingeladen. Wir hätten hier bei uns nicht den nötigen Platz gehabt.

Zugegebenermaßen ist es kein wirklich gelungener Austausch. Von der Anlage des Programms her kommt es nicht richtig zum Austausch zwischen den Jugendlichen. Auf der anderen Seite machen solche Tage immer schon Sinn, allein weil man bereits beim Betreten einer niederländischen Schule schon einiges an Unterscheiden zu deutschen Schulen sieht, was wir LehrerInnen durchs Lehrbuch und durch reines Berichten nicht vermitteln können. Wenn ich dann einen ganzen Tag im niederländischen System durchlaufe, habe ich immer sehr viel gelernt. Auch für uns Kollegen ist das immer wieder spannend.

Mittwoch, den 21.02. geht Herr van Dülmen durch die 10-er und appelliert an intelligentes Verhalten während der Karnevalstage. Besonders macht er darauf aufmerksam, dass die Jugendlichen gegenseitig auf sich aufpassen sollen, wenn eine/r von ihnen zu viel Alkohol intus hat.

Am Altweiberdonnerstag haben die Gesamtschule und wir nachmittags unterrichtsfrei.

Für den Karnevalsdienstag hat die Schulkonferenz uns letztmalig eine `Kleine Auszeit´ genehmigt. Wir frühstücken gemeinsam im Kaminzimmer von Haus Horst in Kalkar und werden danach durch die St. Nikolai Kirche in Kalkar geführt.

Das war es dann mit dem Februar.

Januar 2017

So einen schlechten Start habe ich in 28 Schuljahren nicht erlebt!

Von unseren sieben StammkollegInnen zwei krank, von den VertretungskollegInnen eine krank, von den zu uns abgeordneten KollegInnen eine krank und zu allem Überfluss bricht sich eine weitere Kollegin in der ersten Woche den Fuß und fällt ebenfalls für etliche Wochen aus. Und leider handelt es sich bei allen Erkrankungen nicht `nur´ um Grippen, sondern um richtig ernsthafte Sachen.

Ich lerne viel in dieser ersten Woche: Wie stockt man Verträge auf? Wen braucht man dazu in Düsseldorf? Wie geht man mit Bußgeldbescheiden um? Welche Möglichkeiten bieten sich beim Erstellen des Vertretungsplanes? Und ich vertrete auch selber sehr viel.

Nach dem bekannten Satz `Kein Schaden ohne Nutzen´ ist es auf der anderen Seite schön, zu erleben, wie nahe wir `Verbleibenden´ zusammenrücken.

Leider bleibt es in allen Fällen bei den fehlenden Kollegen nicht bei der einen Woche.

In der zweiten Schulwoche hat die Jahrgangsstufe 10 Frau Weyl zu Gast. Frau Weyls Eltern besaßen in Kleve den Kaufhof und wurden in der Nazi-Zeit verfolgt. Für die Familie Weyl sind wir im Februar als Schule auch bei der Verlegung eines  Stolpersteins  engagiert. Herr Meuten und die 10a sind federführend bei unserer Verlegung. Nach dem Vortrag, den wir in der Aula der Sekundarschule hören, begleitet Frau Weyl die 10a noch in den Unterricht.

In der zweiten Woche fährt Frau Pfluger mit ihrem SW-Kurs nach Düsseldorf in die Gedenkstätte. Ein gesonderter Bericht befindet sich hier auf der Homepage.

Mittwoch, den 25.01.2017 ist der TC-Kurs mit Frau Klein zur Boot. Dank ihrer Beziehungen zur Wasserschutzpolizei  hat Frau Klein ein Extraprogramm für die Gruppe organisiert. Alle kommen sehr zufrieden nach Kleve zurück.

Frau van den Boom ist regelmäßig zu Gast und geht gezielt auf Jugendliche zu, die noch unsicher sind oder deren Noten Anlass zu Sorgen geben.

Ansonsten bringt der Januar den üblichen Zeugnisvorbereitungsdruck mit Konferenzen und Druck.

Dezember 2016

Wir starten mit einer Theaterfahrt ins Düsseldorfer Schauspielhaus. `Romeo und Julia´  in einer neuen Inszenierung. Der Bus wird vom Förderverein gezahlt. Zwei Mitglieder des Fördervereins fahren auch mit: Frau Vehreschild mit ihrem Mann und auch Herr Michels mit seiner Frau. Auch einige Kolleginnen und Kollegen sitzen mit im Bus. Und dann (natürlich) die 10b sowie einige Jugendliche der 10d.

Es ist die erste Theaterfahrt seit langem. Zum einen hat das Düsseldorfer Schauspielhaus einen neuen Intendanten und die letzten Inszenierungen, die ich dort privat gesehen habe, haben mir alle gefallen. Zum anderen ist mir wichtig, etwas für die Klassengemeinschaft der 10 b zu tun und da bietet sich für mich als Deutschlehrerin eine Theaterfahrt an.

In der Summe findet das Schauspiel eine gute Resonanz bei den Jugendlichen und auch bei den erwachsenen Mitreisenden. Für einige der SchülerInnen war es der erste Theaterbesuch- und vielleicht auch der letzte. Allerdings hält mich das nicht davon ab, solche Fahrten zu organisieren; es gibt zu viele berühmte Beispiele, wo ein kleiner Anreiz, der in der Schule geboten wurde – egal auf welchem Gebiet- in Jugendlichen etwas ausgelöst hat, was ihnen in ihrer Weiterentwicklung zu Gute kam.

Am Freitag, den zweiten Dezember findet die zweite Runde der Präsentationen der IHK-Ausbildungsbotschafter statt. Wie schon erwähnt, kommen Thomas Lamers, Personaldienstleistungs-kaufmann bei der karrierePLUS Zeitarbeit GmbH,  Sandra Kitzig, Kauffrau – Büromanagement sowie
Moritz Unkrig Kaufmann - Groß/-Außenhandel bei der Paul Swertz GmbH (Swertz Bauzentrum). Außerdem erscheinen Darwin Breemann,  Kaufmann - Spedition/Logistikdienstl. und Mario Menninger als Fachkraft für Lagerlogistik bei der Convent Spedition GmbH in Emmerich. Die ehrlichen Berichte sind auch dieses Mal überzeugend und hilfreich. Ein dicker Dank an die IHK und Frau Sonja Münzberger, die beide Termine organisiert hat.

Am ersten Montag des Dezembers muss Frau Klein zur Schulleiterdienstbesprechung nach Dinslaken.

Am Dienstag danach darf sie in Düsseldorf aufschlagen wegen einer Sicherheitsbelehrung für neue Schulleitungen.

Der 6. Dezember bringt uns zum letzten Mal einen Besuch des Nikolaus. Der heilige Mann beschert für den letzten Tisch mit RealschulkollegInnen Schokoladenmänner und wandert danach in die vier Klassen. Leider hat er in einer unserer vier 10er- Klassen wenig zu tun.

Am 7. Dezember treffe ich etliche der bereits pensionierten Kollegen wieder: Leider ist der Anlass ein trauriger: Unser früherer Kollege Herbert Horchemer wird beerdigt. Herr Praest und ich vertreten die Schule. Es ist eine würdige Verabschiedung auf dem Friedhof in Rindern.

Auch abends findet ein Termin statt, an dem ich ehemalige Kolleginnen sehe: Beim traditionellen `Weiberkochen´ in unserer Schulküche. Frau Bay und Frau Bofenschen haben gemeinsam die Rezepte ausgesucht, Frau Elsner hat eingekauft und Frau Deryk-Schoofs zeichnet für die schöne Tischdeko verantwortlich. Es wird ein `Schwarzwurzelabend´mit den köstlichsten Varianten von Schwarzwurzelrezepten.

Donnerstag, den 8.12. bekommt die 10d zum letzten Mal Besuch in ihrer Unterrichtsreihe zum Thema Todesstrafe. Richter Lemke beschreibt seine Tätigkeit als Richter und bespricht mit den Jugendlichen den Ablauf eines Verfahrens. Gemeinsam besprechen die Schülerinnen und Schüler mit ihm, wie viel Strafe wohl für den Transport von neun Kilo Kokain angemessen ist.

Morgens um 8 Uhr hatte die Klasse bereits eine Friedhofsführung unter Leitung von Trudi Schnütgen absolviert. Wie nicht anders zu erwarten bei dieser hochkompetenten Führerin, sagte die Klasse nachher, es wäre toll gewesen und sie hätten viel Neues erfahren. Initiatorin des Unterrichtsganges war Frau Wyrwoll, die Klassenlehrerin der 10d.

Am nächsten Tag besucht das PA von Frau Hintzen eine Hauptversammlung bei Gericht. Dieses PA ist eh dank des Engagements von Frau Hintzen sehr umtriebig. Lesen Sie dazu auch einen kleinen Bericht an anderer Stelle auf dieser Homepage.

In der vorletzten Schulwoche feiert unser vorletzter Schulleiter, Hans-Joachim Michels, seinen 81. Geburtstag. Wir gratulieren von ganzem Herzen. Herr Michels ist nach wie vor äußerst aktiv. Er ist unter anderem im Vorstand der Fachvereinigung Niederländisch und regelt als Geschäftsführer die Angelegenheiten des Vereins.

Beim jährlichen Jahresrückblick durch Ludger Kazmierczak vom WDR wird natürlich auch die Schulpolitik in Kleve ins Visier genommen. Wenn es so weiter geht mit der Schulpolitik in Kleve, werden wir vermutlich eines Tages auch im landesweiten Kabarett Beachtung finden!

Die Sky Lounge, das neue Restaurant im Dachgeschoss des ehemaligen Hotel Cleve, empfängt uns am Donnerstag, den 15.12. um 18 Uhr zu unserem Weihnachtsessen. Wir sitzen zu zwölft um einen langen Tisch und essen und trinken gemütlich. Es ist ein geselliger Abend. Man hatte uns in einem kleinen `Séparée´ untergebracht, sodass wir für uns waren. Herr Praest kam am nächsten Morgen kurz bei Frau Klein und mir vorbei und sagte, wie nett er es gefunden habe. Das hat uns gefreut. Und wir fanden es auch nettJ.

Die letzte Schulwoche des alten Jahres bringt dann leider noch eine Konferenz wegen einer Ordnungsmaßnahme.

Am letzten Schultag ist Feueralarm. Morgens schreiben zwei 10-er ihre Deutscharbeit. Der Tag klingt aus mit Weihnachtsfeiern im Klassenverband.

Das war es an Schule in 2016. Wie so oft ist die Zeit verflogen. Berlin mit seinen hohen Temperaturen scheint ewig her. Das Ende rückt näher. Die Listen für die Einladungen zum letzten Grillen mit ehemaligen Kollegen sind erstellt. Auch das Schuljahresendfrühstück liegt fest. Es gibt für 2016 noch viel zu tun- und auch diese Zeit wird schnell vergehen.

Frau Klein und ich sagen DANKE für alle Unterstützung, die wir erfahren haben- in erster Linie bei unserem Förderverein, aber auch bei Kolleginnen und Kollegen, bei PA-Kräften, bei der Verwaltung und und und…

Wir wünschen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, eine erholsame Zeit zwischen den Jahren und dann einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Wir freuen uns darauf, alle gesund und munter wiederzusehen.

jutta biesemann

November 2016

Ein bunter, voller November neigt sich dem Ende zu. Der Monat startete mit einem freien Tag, den aller vermutlich sehr genossen haben.

Am zweiten November finden die Fahrradkontrollen statt. Wie immer sitzen die Herren von der Polizei in ihrer Pause in unserer Box und bekommen Kaffee und belegte Brötchen. Schön, wie sich viele Dinge im Laufe der Zeit ritualisieren.

Der dritte November bringt den Theaterbesuch bei mini art mit der 10d. Unser Förderverein unterstützt auch diese Veranstaltung.

Freitag, den vierten November, erhält die 10d im Rahmen des Deutschunterrichtes Besuch von Frau Ria Makein. Frau Makein spricht mit der Klasse über die Todesstrafe und über ihre Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit sowie über den Sinn von Unterstützerlisten für amnesty.

Ab dem ersten Novemberwochenende haben wir für drei Wochen eine ukrainische Kollegin an unserer Schule (und auch an der Gesamtschule):Frau Viktoriia Riabova. Frau Riabova besucht unsere Schule im Rahmen eines Hospitationsprogrammes. Seit den zwei Besuchen von Frau Doina Mihaila aus Rumänien (2011 und 2004) und Frau Inge Möller aus Dänemark (2001) hatten wir keinen solchen Gast mehr. Wir freuen uns, dass sie da ist und drei Wochen unsere beiden Schule begleitet. Frau Riabova ist 30 Jahre alt und unterrichtet in der Ukraine an einer sogenannten DSD – Schule. Das ist eine Schule mit Schwerpunkt Deutsch, an der man auch das Sprachenzertifikat DSD ablegen kann. Es bescheinigt den Jugendlichen Deutschkompetenzen bis zum Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens. An Frau Riabovas Schule unterrichten zehn Deutschlehrerinnen. Nach der Beendigung der drei Wochen stehen in einigen Klassen ukrainische Flaggen auf den Pulten und die Jugendlichen wissen u.a., dass man mit dem Bus von Düsseldorf bis nach Krivoy Rog, wo Frau Riabova wohnt, 30 Stunden braucht.

Direkt an ihrem ersten Montagmorgen begleitet Viktoriia Frau Lobbenmeier und mich mit der 10b in die aktuelle Ausstellung im Museum. Die Sammlung der Eheleute Wörner wird uns von Valentina Vlasic nähergebracht. Die Klasse 10a hat ihre Führung am 11.11. Alle Besuchen gelten gleichzeitig auch der Vorbereitung für Schu-Ku-Mu. Auch in unserem letzten Jahr möchten wir daran teilnehmen.

Nachmittags besuchen Herr Körner und Frau Löchel von der Caritas die 10d im Rahmen des Deutschunterrichtes. Die 10-er haben als verpflichtendes Thema `Argumentation´. Die 10b hat sich für das Thema `Situation Alleinerziehender´ entschieden; die 10d überlegte sich das Thema `Todesstrafe´. Passend zu diesen Themen werden unterschiedliche Gäste in den Unterricht kommen und aus ihrer Sicht auf die jeweiligen Fragestellungen schauen.

Für den Rest der Woche waren für alle Klassen Workshops mit einem Medien-Institut SAE aus Bochum geplant. Aus Krankheit bei einem Mitarbeiter des Institutes muss der Termin verschobener werden. Statt Workshops gibt es ganz normalen Unterricht. Schade, aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.

Am 8. November findet eine Besprechung der Klassenlehrer mit der Schulleitung für den 10-er Abschluss statt.

Der 9. November führt uns wie jedes Jahr zum Synagogenplatz. Die Gedenkfeier an die Pogromnacht wird dieses Mal von Jugendlichen der Sekundarschule gestaltet. Es regnet und ist kalt. Wir sitzen knappe zwei Stunden mit einem Schirm und Handschuhen auf Klappstühlen. Dennoch ist uns allen wichtig, teilgenommen zu haben. Auch Viktoriia war mit.

Freitag, den 11.11. geht Frau Hintzen mit ihrem PA `(aus)erlesen und (ab)gedichtet´ ins Theater im Fluss zu der Vorstellung `Blaubart´. Viktoriia und ich gehen auch hin. Eine gelungene Inszenierung, die erfreulicherweise auch gut besucht ist.

Samstag, den 12.12.016 wird Frau Riabova 30 Jahre alt. Wir besorgen als Schule ein kleines Geschenk und gehen mit einigen Kollegen mit ihr im Samocca frühstücken. Danach besuche ich mit ihr Düsseldorf. Sie freut sich sehr über alles. Am Sonntag zeige ich ihr Amsterdam. Auch Herr Michels und seine Frau begleiten uns.

Montag, dem 14. November fahren Frau Klein und ich nachmittags nach Krefeld. Die Wirtschaftsförderung hat zu einem Vortrag eingeladen: Es spricht Professor Weidner zum Thema `Führen mit Biss´. Der Herr vermag durchaus amüsant vorzutragen und mit charmanter Ironie Beispiele zu präsentieren; von daher ist das Zuhören ebenfalls angenehm.

Familienrichter Herr Schroer besucht die 10b am Donnerstag, den 15.11.  Im Rahmen des Deutschunterrichtes. Er berichtet von seiner Tätigkeit und antwortet auf Fragen der Jugendlichen.

Als nächsten Gast begrüßt die 10b Frau Schoofs. Frau Schoofs ist Familientherapeutin mit eigener Praxis in Emmerich. Sie ist jung, sprüht vor Energie und hat natürlich jede Menge Fallbeispiele im Gepäck. Nach einem Bericht über die verschiedenen Krankheitsbilder bei Jugendlichen geht sie ausführlich auf die Situation Alleinerziehender ein. Es gibt viele Fragen und großes Interesse an ihren Ausführungen.

Mittags treffen Frau Deryck-Schoofs und ich uns mit Frau Taijsich wegen des Abschlusses. Der Förderverein wird das Abschlussbuffet der Jugendlichen pro Einladungskarte mit je 7 Euro sponsern.

Von 16 – 20 Uhr haben wir am selben Tag Elternsprechtag.

Montag, den 21.11. haben wir erneut Besuch. Dieses Mal besuchen die Bewährungshelferinnen Frau Frania und Frau Brühl den Deutschunterricht der 10d. Auch dieser Besuch gehört wieder in die Unterrichtsreihe `Argumentation´ und dem Thema `Todesstrafe´.

Der Dienstag dieser Woche ist recht voll. Wir haben zum einen Kollegiumskonferenz, zum anderen nehmen wir mit etlichen Kollegen danach teil an der ersten Runde der Verlegung der Stolpersteine, und zum dritten findet im Theodor  Brauer – Haus ein Bewerbungstraining für 12 unserer Jugendlichen statt.

Auf der Kollegiumskonferenz geht es um unseren Förderunterricht. Er war in einigen Elterngesprächen am Elternsprechtag ein Thema. Außerdem reden wir ausführlich über die Gestaltung unserer Schilf und besprechen das finale Abschlussgrillen am 7.7.17.

Während der Konferenz erreicht uns ein Anruf, dass sechs(!) der zwölf angemeldeten Jugendlichen beim Bewerbungstraining nicht erschienen sind. Wie peinlich. Und das vor dem Hintergrund der Situation unserer Schule! Frau Klein und Frau Bothorn reden am nächsten Tag ein eindringliches Wort mit den Betroffenen und machen ihnen die verschiedenen Folgen bewusst (Außenwirkung und Kosten).

Die Verlegung der ersten Stolpersteine läuft bei kaltem Wetter wie am 9.11., aber immerhin ist es trocken!

Am Mittwoch, den 23.11.2016 tagt der Förderverein bei uns. Frau Klein und ich nehmen an der Sitzung teil. Es geht um das noch vorhandene Geld und darum, wie der Förderverein es optimal für die Jugendlichen ausgeben kann. Wir erstellen gemeinsam ein Konzept, sodass alle profitieren. In dieses Jahren des Auslaufens ist es wirklich ein Geschenk, dass dieser Förderverein uns so gut zur Seite steht. Abbauen ist eben nicht Aufbauen und wenn es dann Unterstützung gibt, kann man die doppelt wertschätzen. So erfahre ich das zumindest.

Donnerstags fahre ich nach der Schule mit Viktoriia nach Kevelaer. Unser Buchbinder hat sein Geschäft aufgegeben und uns einen anderen Drucker und Binder für unsere letzten Chroniken empfohlen. Ich gebe also bis auf diesen letzten Jahrgang, an dem wir noch arbeiten, die letzten drei Chroniken ab und zeige Viktoriia die Wallfahrtsstadt Kevelaer. Es ist schön, die eigene Heimat mal durch die Augen einer Touristin zu sehen.

Carsten Viehöver, der in einer meiner frühen Klassen war, kommt am 24.11. in die 10b. Er stellt die JVA in Geldern vor und berichtet über das Ausblidungsprogramm dort. Herr Viehöver arbeitet selber in der JVA als Ausbildungsleiter. Ich genieße sehr, einen früheren Schüler jetzt in gestandener Position auftreten zu erleben.

Am 25.11. und am 2. 12. kommt Frau Münzberger von der IHK mit jeweils sechs Auszubildenden. Diese erzählen jeweils zwei Klassen von ihren Ausbildungen. Sie stellen ihre Betriebe und ihre Arbeit vor und antworten auf Fragen. Konkret besuchten am 25.11. folgende Azubis die 10a und die 10d: Thomas Lamers von der karrierePlus Zeitarbeit GmbH, - er stellt den Beruf des Personaldienstleistungskaufmannes vor- , Sandra Kitzig und Moritz Unkrig von der Firma Swertz zum Berufsbild Kauffrau- Büromanagement sowie Kaufmann – Groß- und Außenhandel sowie Katherine Heek und Annika Pietsch als Kauffrauen im Groß- und Außenhandel und Christoph Hunz als Fachkraft für Lagerlogistik. Die drei Letztgenannten arbeiten bei der eaf computer serviece supplies GmbH.

Zum zweiten Termin erscheinen erneut Thomas Lamers (auch er einer meiner netten früheren Schüler!), sowie Frau Kitzig und Herr Unkrig, die dieses Mal begleitet werden von Rene Bachmann. Und zu guter Letzt noch Darwin Breemann als Kaufmann – Spedition. Logistikdienst, und Mario Menninger als Fachkraft für Lagerlogistik, beide von der Convent Spedition GmbH in Emmerich.

Frau Münzberger macht Fotos und verfasst einen Artikel, den Sie an anderer Stelle dieser website lesen können.

Der letzte Dienstag des Novembers bringt Teil II des Bewerbungscoachings für die sechs Jugendlichen der 10-er.

Frau Klein muss zu einer Besprechung nach Rees.

Wenn ich zurückschaue auf diesen Monat bin ich zufrieden. Eine Kollegin ist zwar leider erkrankt, aber da gelingt uns die Vertretung – auch fachlich- bis jetzt gut. Ansonsten finde ich, dass wir den Jugendlichen gewohnt viel bieten und unseren Auslauf gut gestalten. Damit meine ich, dass wir unverändert viel `machen´ und Vielzahl an Aktivitäten und außerschulischen Partnern in den Unterricht integrieren. Ich hoffe, dass das auch so wahrgenommen wird.

Oktober 2016

Wir starten dienstags. Der freie Tag war für alle ein schöner Wochenstart.

Am 4.10. haben wir dann unsere Kollegiumskonferenz. Es geht mittlerweile zunehmend mehr um die Modalitäten des Abschlusses.

Die Woche verfliegt….schließlich erwarten uns freitags die Oktoberferien.

Am 24. Oktober nehmen wir unser tägliches Geschäft wieder auf.

Frau Klein muss zu einer U-Turn-Veranstaltung.

Es gibt die Riso- Einweisung und Frau van Driel und ich nehmen am Lama-PA-teil.

Herr Djawadi besucht als letzte Klasse unserer 10-er die 10d und stellt dort sein Institut und seine Aufgaben vor. Insgesamt  äußert er sich sehr positiv über die Rückmeldung in den Klassen.

Am letzten Montag des Monats besprechen die 10-er Klassenleitungen den Abschluss. Klassenzeitung, Catering und Fragen des Programms müssen natürlich wie immer von langer Hand vorbereitet werden.

September 2016

In der ersten Septemberwoche ist die Vorfreude auf Berlin bei unseren 10-ern deutlich zu spüren. Die Konzentration im Unterricht weicht einer latenten Ungeduld im Sinne von `Wann geht es endlich los?´

Am 6. September trifft Frau Klein sich mit Frau van de Boom von der Agentur für Arbeit um mit ihr die Termine für die Berufswahlvorbereitung zu koordinieren. Nach der Klassenfahrt wird Frau van den Boom sich in jeder der 10. Klassen vorstellen und danach Termine zur Einzelberatung anbieten.

Ebenfalls am 6. September nimmt Frau Klein an dem jährlichen Treffen der aktiven und ehemaligen Schulleitungen teil. Unter anderem geht es da natürlich auch um `die Zukunft´. Es bleibt spannendJ:

Donnerstag, den 8.September nimmt unsere gesamte Jahrgangsstufe am `Crash Kurs NRW´ teil. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme der Polizei, die speziell für Jugendliche ausgelegt ist, die bald als Fahrzeugführer unterwegs sein werden. Es geht um achtsames Verhalten im Straßenverkehr. Die Veranstaltung findet in der Aula der Sekundarschule statt. Unsere Gruppe wird von einer Polizistin in die Thematik eingeführt, die statistische Informationen zu Unfalltoten und –gründen darstellt und erläutert. Danach tragen zwei Unfallopfer vor, was mit ihnen bei einem Unfall passiert ist. In Ergänzung dazu werden die Situationen aus der Sicht einer Unfallärztin und eines Diakons dargestellt. Eine `beeindruckende´ Veranstaltung, die unter die Haut geht und von der hoffentlich bei vielen etwas hängen bleibt. Patrick Boll, eines der beiden Unfallopfer, sagte am Ende seiner Rede sehr passend: „ Ihr habt es selber in der Hand.“

Am Montag, den 12. September ist es dann endlich so weit. 8 Uhr am EOC. Es geht los. Zwei Busse: ein Doppeldecker und ein `normaler Bus´bringen112 Jugendliche und acht BegleiterInnen nach Berlin. Wir mussten mit allen sieben Stammkollegen `ran´ sowie Frau Bothorn, unsere Schulsozialpädagogin, sonst hätten wir nicht die nötigen zwei Begleitungen pro Klasse gehabt. Frau Deryk-Schoofs(10a) hatte Frau Bothorn als Begleitung; Herr Praest(10b) nahm Frau Klein mit, Frau Wyrwoll(10d)wurde von Herrn Rumler begleitet und Herr Bruns(10c) von mir.

Gegen 17 Uhr landen wir am A&O Hostel Berlin Mitte. Die Zimmerverteilung hatten die Klassenleitungen schon in Kleve vorbereitet; von daher ging die Schlüsselvergabe relativ zügig. Und dann ging es ab Richtung Alexanderplatz.  `Unsere´ Klasse hatte zwei Stunden Zeit in der Mall of Berlin zu essen und sich umzuschauen. Dann trafen wir uns zur gemeinsamen Fahrt mit der Linie 100. Da das jedoch weniger gelungen war als erwartet, nahmen wir ab Bahnhof Zoo die U-Bahn zurück zum Hostel. Ab 12 Uhr war dann sogenannt `Ruhe´ angesagt….und zum Frühstück erschienen alle wieder in guter Verfassung.

Die Woche brachte den vier Klassen eine bunte Vielfalt an Programm: Spreerundfahrt, Bundesrat und Bundestag, Stasi-Besuch in Herrenschönhausen, Kudamm und KaDeWe, Naturkundemuseum und Ägyptisches Museum, Stadtrundfahrt, Matrix…. Wer Berlin noch nicht kannte, bekam einen umfassenden Eindruck. Die unangenehmen Vorkommnisse blieben im leider mittlerweile üblichen Rahmen. Zum Glück ging letzten Endes alles gut.

Am Freitag, den16.09.2016 um 19 Uhr standen alle wohlbehalten und müde wieder am EOC. Jetzt war Ausschlafen angesagt.

Montagsmorgens kommt unser Dezernent, Herr Frödrich ins Haus. Natürlich geht es um die Zukunft der uns noch als Stammkollegium verbliebenen Menschen.

In dieser Wche steht Frau van de Boom wieder zur Verfügung.

Einige unserer KollegInnen haben ihr Stufenplangespräch.

In der letzten Septemberwoche geht Frau Lobbenmeier mit ihrer 10 in die Verfilmung von `Tschick´. Die Inszenierung, die wir letztes Jahr in Düsseldorf besucht haben, wird dieses Jahr leider nicht gespielt.

Die 10c und d haben ihre Berufsberatung.

Es folgt ein langes Wochenende.

August 2016

 

Wir starten mit sieben Stammkollegen in das letzte Schuljahr: Frau Klein, Frau Deryk-Schoofs, Frau Looschelders, Frau Wyrwoll, Herr Bruns, Herr Praest und ich selber. Außerdem arbeiten Frau Sagawe Frau Pfluger, und Frau Yazigi sowie Herr Hackethal und Herr Meuten für uns.

Mit nur einer Jahrgangsstufe sind Aufteilungen nicht mehr möglich und auch Blockungen nicht. Bei einer kranken Lehrkraft muss jemand vertreten. Eine 30-er Klasse können wir nicht auf drei verbleibende Klassen aufteilen. Zum Glück haben wir sehr gesunde Kollegen in unserem Stammkollegium. Also : Toi, toi, toi…

Wir starten wie immer mit einem Frühstück für die Verwaltung. Frau Klein und ich laden Frau Knorr, Frau Erkens und Herrn Neumann dieses Mal in den Lindenhof ein. Leider muss Frau Knorr kurzfristig absagen. Der Lindenhof bietet wie immer ein 1a- Buffet.

Das Kollegiumsfrühstück findet dieses Jahr im Coffeehouse statt. Es folgen wie üblich die schriftlichen Prüfungen. Am Dienstag, den 23.08. folgen die mündlichen Nachprüfungen.

Am Mittwoch, den 24.08. geht es dann definitiv los. Von 9 Uhr bis 12.30 ist Klassenunterricht. Im Rahmen dieser Zeit werden auch die PA-Wahlen durchgeführt. Aus folgenden Angeboten können die Jugendlichen dieses Jahr wählen.

 

Angebot

Unterrichtende/r

Raum/Ort

Meine Wahl

Tischtennis

Herr Bruns

Sporthalle 3

 

Kunst aus alten Büchern

Frau Lobbenmaier

125

 

ODER Reise durch die Kunstgeschichte

Frau Lobbenmeier

125 und außerschulisch

 

Mal-/ Ton- und Zeichenwerkstattwerkstatt

Frau Schmitt

Tonraum

 

Lama- PA

Herr Brückner Meyerhof

Bedburg – Hau

 

 

(aus)erlesen & (ab)gedichtet

Frau Hintzen

313

 

Schach

Herr Smolin

314

 

Yoga

Frau Weißert

Studio Manes-Haus

 

Musik & Video

Lavannijan Thirunavukarasu

517

 

Fotografie

Frau Pelzer

312

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bis auf Yoga kommen alle Angebote zustande. Da unser Förderunterricht in diesem letzten Schuljahr parallel zu den Lernzeiten und zum Hauptfachunterricht liegt, werden alle die PAs durchgehend besuchen können.

Der Freitag der ersten Schulwoche bringt uns die Jahreshautversammlung unseres Fördervereines. Ich kann wie immer nur betonen, wie unendlich dankbar für die immense Unterstützung sind- sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in psychologischer. Wenn man denn schon eine Schule zu Ende führen muss, dann ist es ein Geschenk des Himmels so gut begleitet zu werden.

Herr Michels schreibt nachher folgenden Geschäftsbericht:

 

Förderverein der Ganztagsrealschule Kleve Hoffmannallee e. V.

Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden für das Geschäftsjahr  2015/2016

September 2015 – September 2016

 

Zur Schulsituation:

Die Schule hat am Ende des Schuljahres 2015/2016 132  Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10 entlassen. Sie hat im neuen Schuljahr 2016/2017 mit 113  Schülerinnen und Schülern in der Jahrgangsstufe 10 in  4 Klassen ihre Arbeit fortgesetzt.

Es unterrichten 7 Stammlehrer und 8 Zusatzkräfte.

Das Leitungsteam Frau Klein und Frau Biesemann sind weiterhin mit hohem Einsatz bemüht, die Schule zu einem guten Ende zu führen. Ich verweise an dieser Stelle auf den Rundbrief an alle Mitglieder vom 13.01.2016 und auf die Bemerkungen auf der Rückseite der Einladung zu dieser Mitgliederversammlung.

Aktivitäten

Der Förderverein ist weiterhin ein Bindeglied im Netzwerk zwischen Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, der Schulleitung sowie allen ehemaligen Schülern , Freunden und Förderern.Mit sinkender Schülerzahl nimmt auch die Zahl der Mitglieder im Förderverein ab. Z. ZT. unterstützen immer noch 158 Mitglieder die Arbeit mit Ihrem Beitrag, der 2016 zum letzten Mal abgebucht wurde. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die die Schule bis jetzt gefördert und unterstützt haben und weiterhin unterstützen.

Auf Veranstaltungen der Schule sind Mitglieder des Vorstands anwesend gewesen, haben informiert und Gespräche geführt.

Am 09.11.2015 waren Schülerinnen und Schüler der  Klassen 10 eingebunden in die Pogromfeier der Stadt auf dem Synagogenplatz. Ihre Beiträge verfolgten die Wege jüdischer Familien im Raum Kleve. Es war eine ergreifende Feierstunde.

Am 23. und 24.04. 2016 veranstaltete das Museum Kurhaus das Projekt „Mittendrin“ mit Klever Schulen. Die Ganztagsrealschule war mit einem Beitrag zum Thema „Das goldene Zeitalter“ vertreten. 5 Schülerinnen und Schüler führten zu diesem Thema ein interessantes Gespräch. Dazu gab es bildhafte Impressionen.

Alle diese Unternehmungen und Begegnungen innerhalb und außerhalb der Schule sowie Projektfahrten und Feieraktivitäten wurden mit den Mitteln des Fördervereins unterstützt.

Vorstandsarbeit:

Der Vorstand tagte in diesem Geschäftsjahr am 19.11.2015 und am 18.05.2016 in der Schule. Frau Klein und Frau Biesemann vertraten die Schule. In Telefon- und Einzelgesprächen wurden Anschaffungswünsche besprochen und bewilligt. Gemeinsam wurde das Procedere bis 2017 festgelegt und Aufgaben verteilt.

Die Schule stellte weiterhin Wünsche vor, die den Unterricht reibungslos gestalten sollen. Außerdem ging es um die Anschaffungen,  die der Förderverein für die Schule gekauft hat. So bleiben z. B. die 2 Infoboards im Verwaltungsgebäude. Andere Anschaffungen werden z.T. gegen ein kleines Geld an die Sekundarschule oder Gesamtschule weitergegeben oder verkauft. So werden die Klassenregale der Sekundarschule und der Gesamtshule geschenkt. Die Bienenstöcke werden weiter von der Gesamtschule betreut und das Material vom Förderverein der Gesamtschule gekauft.

Es wurden Anschaffungswünsche für ca. 3500 € bewilligt. Dazu gehören Zuschüsse für Klassenfahrten nach Amsterdam und Rotterdam, sowie eine  Klassenfahrt nach London im angelaufenen Schuljahr. Fahrten zu Preisverleihungen nach Düsseldorf, ins Museum, Theater und Kabarett und Projekte wie Taaldorp werden unterstützt.

ZP-Hefte und Materialien für die PA’s und Museumskosten werden den Fördergeldern entnommen.

Ein Zuschuss für die Abschlussfeier 2017 soll den Abgängern den Abschluss zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Die Schule wird das Geld des Fördervereins im Laufe des Schuljahres sinnvoll in Absprache mit dem Vorstand ausgeben.

Notwendige Auslagen wie  Sparkasse Wartungspauschale, Kontoführung Sparkasse, Porto für Rundschreiben, Notarkosten inkl. Bundesanzeiger müssen zurückgehalten werden.

Sie werden im nächsten Geschäftsbericht informiert.

Wir freuen uns auf ein gutes Schuljahr 2016/2017.

26.08.2016

Der 1.  Vorsitzende                                                                                        Hans-Joachim Michels

 

Nach der offiziellen Sitzung führt Frau Ullrich-Scheyda uns durch den Klever Hafen. Den Absacker nehmen wir im Venga.

 

In der ersten vollen Woche beginnen die PAs. Der erste Termin beschert zum Glück gute Rückmeldungen.

Donnerstag bereiten wir die Berlin-Fahrt vor. Herr Rumler, der nicht mehr zu unserem Kollegium gehört, sondern sich derzeit im Sabbatjahr befindet, begleitet uns und hat große Teile des Programmes vorbereitet. Beim Schreiben sehe ich, dass das bereits der erste September ist

Juli 2016

Der erste Juli bringt für meinen 9 N-Kurs einen Unterrichtsgang nach Nimwegen. Wir haben eine Stadtführung zum Thema `Historisches Nimwegen´. Als wir in der darauffolgenden Unterrichtsstunde sammeln und festhalten, was jeder von uns Neues gelernt hat, kommt einiges zusammen.

Montag, der 4. Juli bringt den Umzug der Klassen. Unser letztes Schuljahr werden wir in den neuen Klassenräumen von Haus 3 sowie in einem Raum von Haus 5 (dem Neubau)verbringen. Das hat für uns den Vorteil, dass alle unsere Jugendlichen zusammen in einem Gebäude sind- bzw. drei der vier Klassen sind zusammen in einem Gebäude und die vierte dann direkt daneben im Nachbargebäude.

Um 10 Uhr hatte sich eine weitere Bewerberin einen Termin. Sie erscheint nicht….und meldet sich auch bis heute nicht, obwohl wir ihr eine Nachricht auf dem AB hinterlassen haben. Nun gutJ.

Um 14 Uhr haben Frau Klein und ich eine Verabredung mit Thomas Brückner am Meyerhof. Thomas Brückner ist im Vorstand der Rheinischen Arbeitsgemeinschaft Tanz und hat unserer Schule bisher das  Bollywood – PA vermittelt. Jetzt drehen wir den Spieß um und werden dann seine `Chefs´. Wie das? Herr Brückner und zwei Freunde haben vier Lamas gekauft. Die Tiere stehen auf einer Weide am Meyerhof und werden zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt. Wer Näheres wissen möchte, kann sich unter www.Lamatrip.de informieren. Mir selber kam dann die Idee ein PA einzuführen, bei dem Jugendlichen sich mit diesen Lamas beschäftigen. Nebenbemerkung: Als wir gebundener Ganztag wurden, hatten wir ein PA, für das die Jugendlichen in den Tiergarten fuhren und dort Schafe versorgten. Wir nannten die Veranstaltung liebevoll `Schäfchen-PA´; sie war sehr begehrt.

Frau Klein und ich lernten also am Montag die vier Tiere kennen und schauten uns die Umgebung an. Thomas Brückner und ich hatten vorher schon die Modalitäten des PAs geklärt.

Am Dienstagmorgen kam Herr Brückner in die Schule und zog mit mir durch die Klassen um für das `Lama-PA´ zu werben. Es ist immer wieder überraschend, wie unterschiedlich Klassen reagieren. In der einen Klasse gab es viel Interesse, in der anderen kaum…. Ich vermute, dass das PA stattfinden wird.

Es stellen sich zwei weitere Bewerber vor. Beide sagen zu, als wir ihnen die Stellen anbieten. Klasse!

Mittwoch, den 6.07. treffen sich die SchulleiterInnen der weiterführenden Schulen bei uns im Konferenzraum zu den sogenannten `Wechslergesprächen´. Es geht dabei um Jugendliche, die ihre derzeitige Schule verlassen und einer neuen Schule zugewiesen werden müssen. Keine einfache Situation, aber am Ende ist alles zu aller Zufriedenheit geregelt.

Ab 13.30 Uhr grillen wir mit unserem Kollegium auf der Dachterrasse und verabschieden in diesem Zusammenhang die von uns Scheidenden…. Frau Ramforth-Lamers (Karl Kisters Realschule), Ute Overbeek (Gesamtschule Kleve), Daniel de Jong (Realschule Emmerich), Jürgen Bramkamp (Hauptschule Bocholt – mit fester Stelle! – Herzlichen Glückwunsch!), Lutz Krone (Karl Kisters Realschule) und Dennis Sperl (leider abwesend, Gesamtschule Emmerich). Es ist ein geselliges Beisammensein, bei dem auch Pläne für unser letztes Schuljahr geschmiedet werden.

Um 17 Uh desselben Tages findet im Kolpinghaus eine Schulausschusssitzung statt. Frau Klein, Frau Bothorn und ich gehen auch hin. Es geht um die Zukunft der Sekundarschule. Die Stadt hat prüfen lassen, ob die Sekundarstufe jetzt im laufenden Prozess zu einer Gesamtschule umgewandelt werden kann. Ja, sie kann. Die Wogen schlagen hoch. Neben den parteipolitischen Interessen gibt es (zum Glück) auch inhaltliche Diskussionen und grundverschiedene Ansätze. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht und was am Ende dabei herauskommt.

Herr Djawadi und Frau Boothe von der LVR (siehe Bericht vom Juni) kommen am 7.07. in die 9c und äußern sich nachher zufrieden über diese lebhafte und interessierte Klasse. Sie versprechen nach den Ferien auch für die 9d zu kommen.

Am 8. Juli gibt es Zeugnisse. Unser vorletztes Schuljahr geht zu Ende. Vor dem Hintergrund unserer besonderen Situation sind wir zufrieden mit dem, was wir gemacht und erreicht haben. Auch für das nächste und letzte Schuljahr sieht es im Moment gut aus. Von daher: Daumen drücken.

Jetzt wünschen wir erst mal allen gute und erholsame Sommerferien!

Bis im August!

Jutta Biesemann

Juni 2016

 Am 1. Juni findet der Gegenbesuch der Wijchener bei uns statt. Unsere 9-er helfen das Taaldorp für die 8-er der Gesamtschule durchzuführen. Nach Aussage aller beteiligten Kollegen ist die große Gruppe der Jugendlichen sehr nett. Nach der Arbeit gibt es dann Sport im Allround. Die Jugendlichen können zwischen Badminton, Core und Workout wählen. Um 15 Uhr heißt es Abschied nehmen. Damit war es das dann auch mit dem Taaldorp für uns als Realschule. Stück für Stück für Stück… sehen wir die Busse  nur noch von hinten….

Direkt am Tag danach geht es Richtung Amsterdam. Beide 10-er Kurs sind an Bord. Wie immer fährt André Stiehl uns. Selber ehemaliger Schüler unserer Schule, gibt es viel zu erzählen. Zumal auch unser Ex-Schulleiter Jochen Michels und Frau – heute Vorsitzender des Fördervereins, sowie Günter Karl und Gemahlin, Geschäftsführer desselben Vereins, mitfahren.

Wir starten mit einem Besuch im Rijksmuseum, bei dem die Schülerinnen und Schüler des 10 FN – Kurses jeweils ein Bild des 17. Jahrhunderts auf Niederländisch präsentieren müssen. Das ist dann der mündliche Teil ihrer letzten Klassenarbeit. Von daher ist die Gesamtgruppe in drei Teilgruppen unterteilt, die jeweils zur Hälfte aus präsentierenden und zur anderen Hälfte aus zuhörenden Jugendlichen besteht. Trotz der unendlichen Fülle und Hektik in dieser Museumsetage laufen die Präsentationen gut ab.

Danach laufen wir alle gemeinsam über den Leidse Plein, die Leidse Straat und den Blumenmarkt auf der Singel zum Rokin. Dort sehen die Jugendlichen die Ablegestelle der Reederij Kooij. Um 16 Uhr beginnt unsere Rundfahrt. Bis dahin ist jetzt Freizeit. Bei der Bootstour haben wir – zum ersten Mal!- ein Boot für uns alleine.

Um 18 Uhr geht es zurück nach Kleve. Diese späte Rückfahrtzeit nutzen wir jetzt zum zweiten Mal- und sie bewährt sich erneut.Wir brauchen nur 2 Stunden! Das ist nahezu dieselbe Zeit, die man auch mit dem PKW benötigt. Um 20 Uhr sind wir zufrieden wieder am EOC.

Am 6. Juni findet der schulische Wandertag statt. Von Grillen in privaten Gärten über Centro in Oberhausen bis hin zu…. Alle haben etwas Unterschiedliches gemacht. Bei der Kollegiumskonferenz äußerten sich die Kollegen sehr zufrieden.

Am 7. Juni erhalten die 10-er ihre ZP-Noten. Nachmittags haben wir besagte Kollegiumskonferenz. Wir besprechen unter anderem erneut das häufige Fehlen zahlreicher Jugendlicher in den PAs. Es gibt halt keine Noten dafür…Schade ums Geld. Das hätte wir auch anders ausgeben können…durchaus auch für die Schule.

Und wir beschließen, am Ende der Realschulzeit im Sommer 2017 eine Verabschiedung im Schulgarten durchzuführen. Dazu sollen nur aktuelle und ehemalige KollegInnen eingeladen werden. Wir beschließen außerdem unser laufendes Schuljahr mit einem Grillen auf der Dachterrasse zu beenden, bei dem wir dann auch unsere scheidenden KollegInnen  verabschieden.

Der 8. Juni bringt den jährlichen Besuch unseres `Schulpolizisten´, Herr van Dülmen. Er geht durch die 10-er um für angemessenes Verhalten am Elsa-Brunnen am Tag des Aula-Programmes zu appellieren.

Am 10. Juni besucht uns Frau Hülsberg für die weitere Planung des kommenden Schuljahres.

In der 1.- bis 4. Stunde des 10. Juni haben die Gesamtschule und wir 20 Kollegen und Kolleginnen aus Utrecht zu Besuch. Kerstin Hämmerling hat ihnen diesen Austausch ermöglich. Die Kollegen begleiten uns in den Unterricht. Auch ich habe vier Damen mitgenommen in den 9N-Kurs. Sie helfen meinen Jugendlichen während der Gruppenarbeit. Im Anschluss daran unterhalten sie sich mit der Gruppe. Den Kollegen geht es um die Rolle, die die mündliche Mitarbeit im deutschen Schulsystem spielt. In den Niederlanden spielt die sonstige Leistung bisher keine Rolle. Daran, dass sich das ändert, wird zurzeit gearbeitet.

Die 24. Kalenderwoche bringt die Nachprüfungen für die Zentralen Prüfungen. Einigen Schülerinnen gelingt es ihre Abschlussnoten zu verbessern.

Am 15. Juni besucht der Polizist Erwin Baumann die 10e im Deutschunterricht und berichtet von seinem Berufsalltag. Spannende 1,5 Stunden, in denen wir alle einiges Neue lernen.

Mit Besuch geht es auch am Donnerstag, den 16. sowie an den weiteren Donnerstagen weiter: Herr Amir Djawadi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie und seine Kollegin Frau Sabine Boothe, Fachkraft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, möchten sich selber, ihre Arbeit und ihre Einrichtung bekannt machen, um Jugendlichen mit Therapiebedarf den Weg zu sich zu erleichtern. Aus diesem Grunde besuchen sie unsere 9-er – Klassen, stellen sich dort vor und kommen mit den Jugendlichen ins Gespräch. Auch diese 1,5 Stunden stellen eine wertvolle Bereicherung unseres Schulalltages dar.

Am 17. Juni üben die 10-er für den Abschlussgottesdienst in der Kirche.

Montags in der 25. Woche haben die 9-er ihre mündliche Prüfung in Englisch.

Mittwochs proben die 10-er in der Aula der Sekundarschule für die Verabschiedung von den 9-ern am Tag darauf.

Der besagte Donnerstag beginnt nach alter Tradition mit einem gemeinsamen Frühstück der 10-er und des Kollegiums in der Mensa. In diesem Rahmen gibt es dann auch einige kleinere Verabschiedungen der Klassen von ihren Lehrern.

Danach geht es in der Aula der Sekundarschule weiter. Die 9er sind die Gäste und die 10-er präsentieren ihr Programm. Dieses Jahr gab es besonders viele Videos zu sehen (und zu genießen). Mir hat besonders die Persiflage `Schüler sucht Frau´ gefallen. Nach ca. zwei Stunden endet die Vorführung und die 10-er ziehen zum Elsabrunnen. Zum Glück gab es auch dieses Jahr keine besonderen Vorkommnisse.

Am Freitag, den 24. Juni feiern wir dann die Entlassung unserer 10-er. Dazu habe ich einen gesonderten Text geschrieben, der natürlich auch auf dieser Homepage steht.

Die 26. Kalenderwoche beginnt mit den Bundesjugendspielen. Es nieselt….aber zum Glück regnet es nicht.

Am Dienstag, den 28. haben die 9-er eine Doppelstunde mit Marcel Bonn von der Agentur für Arbeit zum Thema Berufswahlorientierung.

Am 30. Juni stellt sich ein erster Vertretungslehrer auf unsere ausgeschriebenen Stellen vor.

Und wir erfahren, dass wir erneut im Rahmen des Austauschprogrammes des Pädagogischen Austauschdienstes eine junge Frau für drei Wochen an unsere Schule bekommen. Sie stammt aus der Ukraine und arbeitet an einer Schule mit Schwerpunkt Deutsch.

Das war es mit dem Juni.

Ein voller Monat mit vielen verschiedenen Aktivitäten. Nach wie vor ist es uns sehr wichtig, uns gut zu Ende zu führen und auch den Jugendlichen zu zeigen, dass wir in vollem Einsatz sind. Und wir hoffen natürlich, dass das auch so wahrgenommen wird.

April/Mai 2016

Auch der Mai ist fast beendet. Ich hinke hinterher mit der Chronik.

Der April startete ja quasi mit dem Ende der Osterferien.

In der ersten Woche nach den Ferien wird aus unserer Ex-Schülerin Sandra Mesewinkel auch unsere Ex-Referendarin: Frau Mesewinkel besteht ihre 2. Staatsprüfung. Wir gratulieren von Herzen!

Am Ende der ersten Woche stellt sich unser neuer Dezernent vor: Herr Peter Frödrich begleitet unsere Geschicke jetzt.

Die zweite Woche bringt uns die Schulpflegschaftssitzung. Die Elternschaft und wir teilen viele Dinge, von denen wir gemeinsam finden, dass sie nicht rund laufen. Nach wie vor gibt es einige Bereiche, an denen wir die Wünsche der Eltern nicht erfüllen können aufgrund unserer besonderen Situation.

Leider fällt viel Vertretungsunterricht an, weil Frau Hülsberg ausgefallen ist. Aber Frau Klein hat sofort mit der Bezirksregierung geredet und finanzielle Mittel bekommen. Mit etwas Glück werden wir nahezu alle Stunden in Kürze auffangen können.

In der 16. Woche verlassen die `blauen Briefe´ für die 10-er unser Haus.

Die Vorbereitung für SchuKuMu (Schule Kunst  Museum- das Projekt des Klever Kurhaus-Museums) laufen auf Hochtouren. Am Samstag und Sonntag, den 2./24. April finder das große Fest dann statt. Dank Frau Lobbenmeier sind wir sehr gut vertreten. Auch an `Mittendrin´ - der Feierstunde am Sonntagmorgen, nehmen wir mit einer Präsentation teil. Denis Eyckholt, Sophia Hörne, Peter Janßen und Lars Graumann führen ein Gespräch über das 17. Jahrhundert und erklären dem Publikum in großen Zügen, was das Besondere dieser Epoche war. Da Frau Dr. Lobbenmeier ja unsere einzige Kunstkollegin ist und nicht das ganze Wochenende vor Ort sein kann, unterstützen Frau Deryk-Schoofs, Frau Ramforth-Lamers und Frau Overbeek sie. Alle bekommen in der Kollegiumskonferenz symbolische `Danke-Schöns´. Der größte Dank geht natürlich an Frau Dr. Lobbenmeier.

Am 25. April findet unser vorletzter Elternsprechtag statt und tags darauf eine Kollegiumskonferenz. Wir besprechen u.a. unser Modell der `Aufteilung´ intensiv.

Am 27. April ist das erste Nachmittagsevent im Rahmen des Patenschaftsprojektes in unserer Schule. Due durchführenden Studentinnen zeigen sich zufrieden.

Und dann kommt der Mai:

Als Erstes steht uns der Besuch von Frau Tekath ins Haus. Frau Tekath leitet neuerdings den Schulausschuss und hatte sich auf die Fahnen geschrieben, alle weiterführenden Schulen zu besuchen. Frau Bredick, unsere Schulpflegschaftsvorsitzende, hatte konkret den Besuch bei uns in die Wege geleitet und war auch bei dem Gespräch anwesend.

Dienstags findet die Schulkonferenz statt. Ein angenehmer Termin.

Es folgt das erste lange Wochenende.

In der 19. Kalenderwoche gehen als Erstes die `Blauen Briefe´ der 9-er in den Postausgang.

Für die 10-er beginnt die Serie der Zentralen Prüfungen (ZP) am 10. Mai mit dem Fach Deutsch. Es folgt Englisch am 12. Mai und Mathematik am 19.Mai. Die Deutsch ZP ist inhaltlich gut und zum Glück ein wenig anspruchsvoller als letztes Jahr. Auch die Mathe- und Englischkollegen äußern sich zufrieden.

Es folgt das zweite freie Wochenende: Pfingsten.

März 2016

Im Februar hatte ich beschrieben, dass drei junge Frauen ihre Bachelorarbeit zu einem Flüchtlingsprojekt schreiben wollen, bei dem sie sich unter anderem an unsere Jugendlichen wenden werden. Am 2. März kommen die drei Damen wieder und besuchen die 9. Klassen. Nachdem sie ihr Anliegen in allen Klassen vorgestellt und einen Fragebogen haben ausfüllen lassen, zeigen sie sich zufrieden mit der Resonanz. Nach den Osterferien wird der nächste Schritt erfolgen.

Am 3. März ist Blerta Kurtaj im Rahmen des Programmes `Schüler als Chef´ für einen Tag mit dem Vorstand der Sparkasse Goch unterwegs. Sie scheint ihre Sache gut zu machen. Sowohl die IHK als organisierende Instanz als auch die Sparkasse äußern sich zufrieden. Zwei Presseberichte können Sie auf der Homepage nachlesen.

Freitags, am 4. März, gehen wir mit allen 9-er und 10-er Niederländisch –Lernenden in den neuen Anne- Frank-Film. Die Besprechung nachher im Kurs zeigt, dass der Film durchaus ambivalent aufgenommen wurde, was ich gut verstehen kann. Auch die Rezensionen der großen Zeitungen kritisieren, dass zu sehr abgehoben wird auf die pubertierende Anne.

Am selben Tag kommt Frau Esposito aus Emmerich- ebenfalls auf Einladung der IHK – in den 10 SW –Kurs. Auch hierzu gibt es einen Presseartikel, der sich auf dieser Homepage befindet.

Die 10a durchläuft unter Leitung von Frau Overbeek am 7. März eine mündliche Prüfung im Fach Niederländisch.

Am 10. März besteht Frau Fränzer als erste unserer drei Referendarinnen Staatsprüfung. Wir gratulieren von Herzen!

Montags, den 4. März fahren Frau Klein und ich nach Dortmund zu einer Fortbildung für Schulleitungen auslaufend gestellter Schulen. Wir erfahren nicht so viel Neues, konstatieren aber einmal mehr, dass der Prozess an anderen Schulen teilweise deutlich negativer verläuft.

Unsere 9-er durchlaufen in der Woche vor den Ferien ihr Bewerbungstraining bei der AOK. Das wäre dann auch das letzte Mal…

Donnerstags vor den Ferien besteht Frau Planken ihr Examen. Auch ihr ganz herzlichen Glückwunsch!

Am 18. März beginnen dann die Osterferien.

Februar 2016

Der Monat startet traditionsgemäß mit unserer jährlichen Fortbildung. Dieses Mal beschäftigt uns das Thema `Resilienz´. Frau Dr. Pitzner verhilft uns in einem gelungenen Tag in der Wasserburg zu neuen Einsichten und Erkenntnissen über uns Selbst, unser Selbstverständnis, über die Dinge, die uns Stärken und Schwächen und über Möglichkeiten der Selbsthilfe. Eine Fortbildung, die man nur als kleine Gruppe durchführen kann. Das Auslaufen unserer Schule kann also doch auch in kleinen Dingen gute Folgen haben. Einen kleinen Extrabericht mit einem Foto finden sie auf dieser Homepage unter Projekte.

Vom 1. bis zum 19. Februar sind unsere 9-er im Betriebspraktikum. Für viele ist das eine gute und lehrreiche Zeit. Einigen wird bewusst, dass der bis dato von ihnen angestrebte Berufswunsch nicht zu ihnen passt. Andere fühlen sich genau bestärkt. Für die besuchenden Lehrerinnen und Lehrer ist es wie immer in vielen Fälle positiv überraschend die Jugendlichen mit ganz anderen Verhaltensweisen zu sehen, als sie sie im schulischen Kontext vielfach zeigen.

Unser Kollegiumszimmer ist in diesen drei Wochen deutlich leerer.

Altweiber fällt – zusammen mit der Gesamtschule – nachmittags der Unterricht aus. Auch der Karnevalsdienstag ist unterrichtsfrei.

Am Aschermittwoch ist das Gesamtschulkollegium nicht im Haus. Es feiert gemeinsam den Geburtstag seines Schulleiters. Wieder leere Räume. Wie schön, dass das Ausnahmen sind und wir normalerweise nicht als Einzige im Gebäude sind und immer weniger werden. Ich sagte es im Rahmen dieser Chronik bereits an früherer Stelle: vielen auslaufend gestellte Schulen befinden sich in dieser Situation des `Übrigbleibens´. Sicher nicht schön, wenn Kollegiumszimmer und Schulhof dann leerer und leerer werden.

Vom 15.- 17. Februar haben die 10-er ihre mündlichen Englischprüfungen. Seit zwei Jahren ist das eine verpflichtende Vorgabe von Düsseldorf. Frau Kuschik und Frau Bövingloh von der Gesamtschule helfen. (Erstere unterrichtet ja eh noch bei uns.). Danke dafür.

Am 17. Februar stellen vier Studentinnen der HAN (Hogeschool Arnem Nijmegen) ein Patenprojekt vor, dass sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit durchführen wollen. „Zeige mir dein Leben; ich zeige dir meins!“ Es geht um die Integration von Flüchtlingen. Frau Klein und ich befürworten das Projekt und stellen es in der Konferenz vor. Am 3. März werden die vier Damen ihr Anliegen in den 9-er Klassen vorstellen.

Am Donnerstag, den 18. Februar, besucht das PA `(aus)erlesen und (ab)gedichtet´ die Faust-Vorführung in der Stadthalle. Frau Hintzen war die Organisatorin. Alle waren begeistert. Mich hat fasziniert, wie die kleine Schauspieltruppe es schafft, nahezu drei Stunden lang, die gefüllte Stadthalle in ihrem Bann zu halten.

Am 19. Februar schreiben alle 10-er ihre dritte Deutscharbeit.  Am 25. Februar folgt die parallele Mathematikarbeit.

Der 23. Februar bringt uns die vierte Kollegiumskonferenz. Es gibt viel Raum zum Austausch über die verschiedensten Themen. Auch das ist schön. Früher waren die Konferenzen inhaltlich natürlich voller und die zeit gedrängter. Noch etwas, das mit dem Auslaufen besser wird;). Am Ende der Sitzung beschließen wir ein krankheitsbedingt ausgefallenes Kollegiumskochen am 13. April nachzuholen.

Am 26. Februar fotografieren wir alle Jugendlichen, die ein Sportabzeichen erhalten haben. Foto siehe an anderer Stelle dieser Homepage.

Der Monat endet sonnig.

Januar 2015

Das wichtigste Ereignis des ersten Monats geschah am letzten Arbeitstag; am 30. Januar: Wir verabschieden unsere langjährige Sekretärin Birgit Elsner. Nach fast 33 Jahren scheidet sie aus dem aktiven Schuldienst aus.

 

Ab 11 Uhr bereiten wir ihr einen würdigen Abschied. Unser Forum ist gut gefüllt mit Freunden und Familie von Frau Elsner, mit Kolleginnen und Kollegen unserer beiden Schulen sowie natürlich mit Frau Wier als `Chefin´ und auch Frau Bredick und Herrn Liffers als Vertretung der Schulpflegschaft.

Es gibt einige kurze Reden; Frau Wier überreicht die Urkunde der Stadt, unsere beiden Schulsprecher richten Dankesworte an Frau Elsner und natürlich gibt es einige Programmpunkte. Da wären zum einen die unvergesslichen Don Kosaken zu nennen, die sich mit sechs Liedstrophen in die Gedächtnisse einbrennen; Frau Erkens hat mit KollegInnen ein Marionettentheater zu `Sister Act´ einstudiert; unsere Tanztruppe unter Leitung von Herrn Seidl wird aktiv – als besondere Überraschung fordert Herr Seidl Frau Elsner zum Tanze auf - und es gibt einen Kurzfilm, der typische Sekretariatsszenen aus Sicht von Frau Elsners Schreibtisch zeigt.

Das Programm wird von einem Kollegiumschor beider Kollegien beendet. Anschließend gibt es Sekt und Fingerfood und bei strahlendem Sonnenlicht stehen wir noch lange im Forum zusammen und führen muntere Gespräche.

Am Abend vorher hatten wir schon eine Verabschiedung `verschmerzen´ müssen: nach vielen Jahren 1000 –prozentigen Einsatzes für die Schule verlässt uns Frau Bay. Die Abschiedsrede für sie hätte locker eine volle Stunde füllen können, so viele Aktivitäten hat Frau Bay in den langen Jahren ihrer Tätigkeit an unserer Schule angeregt und durchgeführt. Die Feier fand in unserem ehemaligen Kunstraum statt, den Frau Bay entsprechend vorbereitet hatte. Wir wurden mit Antipasti verwöhnt, die zu Rotwein genossen werden konnten. Wir werden beide Damen vermissen.

Was bot der Monat noch?

Zeugniskonferenzen, Zeugnisdruck und dann Zeugnisse. Bedingt durch unsere Auflösungssituation werden unsere Schülerzahlen zwar weniger, aber organisatorisch gesehen ist dafür an manchen Stellen zeitlich größerer Aufwand notwendig. So können wir jetzt die Konferenzen nur noch eine nach der anderen durchführen, während wir bisher zwei Jahrgänge parallel legen konnten. Nun ja. Dafür haben wir im Gegenzug den einzelnen Schüler/die einzelne Schülerin stärker im Blick. Das wiederum ist besonders hinsichtlich der Versetzungssituation wichtig.

Der Förderverein tagt und bleibt seinem zugewandten Verhalten treu. Wir bekommen immense finanzielle und moralische Unterstützung. Das tut immer wieder gut.

Die 9-er und 10-er wählen ihre PAs für das zweite Halbjahr. Wir haben ein großes Angebot, innerhalb dessen sie sich entscheiden können: Für die 10-er ist das: Stricken und Häkeln, Capoeira, Kids4Kids (10er helfen Gesamtschülern), 10for8 (10er helfen 8.-Klässlern), Tonwerkstatt, Fotografieren, Malwerkstatt, Schach, Fußball, Duathlon, Standardtänze, Marma-Yoga, Pilates (Bewegt – entspannt) und Bollywooddance. Das Angebot der 9-er sieht wie folgt aus: Denk-Sport, Tonwerkstatt, Dance Aerobic, Workout, Kraftraining, Duathlon, Schach, Gestalt- und Malwerkstatt, Kids4Kids, Standardtänze, Fotografie, Fußball und auch Marma-Yoga.

Wir freuen uns sehr, dass wir mittlerweile etliche Angebote haben, die außerschulisch stattfinden und dass wir – auch wenn unsere Jugendlichen manchmal nicht pflegeleicht sind – doch über Jahre einen guten Stamm an treuen und zuverlässigen PA-Kräften aufgebaut haben, der immer wieder ergänzt wird durch neue Menschen mit frischen Ideen.

In der letzten Woche des Monats sind Frau Hoffmann und ich mit zwei 10. Klassen gemeinsam im Jugendtheater in Düsseldorf. TSCHICK. Eine Inszenierung, die seit Wochen permanent ausgebucht ist. Beide Klassen waren sehr angetan von der Inszenierung. Das wiederum hat uns gefreut.

Ein voller Monat, ein guter Monat. Am Ende bleiben noch 2,5 Jahre Ganztagsrealschule übrig.

März/April 2015

Nach wie vor ist unsere Schule in vielen Bereichen aktiv. Und da wir ja zunehmend weniger Schultern haben, auf die Sachen sich stützen, gehen manche Dinge auch langsamer. Die Aufgaben bleiben natürlich doch die gleichen, auch wenn die Schülerzahl geringer wird. Als Folge davon schreibe ich jetzt zum ersten Mal für einen Doppelmonat…und dies bereits auf der Hälfte des Monats Mai…

Als Erstes bringt der Monat den Lernstand für die 8-er. Die Ergebnisse finden Sie hier auf der Homepage. Dass unser Jahrgang 8 durchaus Ecken und Kanten hat, zeigt sich in den Ergebnissen: Wir liegen zum ersten Mal nicht über dem Durchschnitt, sondern erfüllen ihn nur.

Für die 9-er starten die PAs. Praktikumsbedingt waren die Jugendlichen bisher nicht im Haus. Gewählt wurden folgende Angebote: Denk-Sport, Tonwerkstatt, Pilates, Marma-Yoga, Gestaltwerkstatt, Schach, Fußball, Workout, Krafttraining, Standardtanz und Fotografie.

Für die 8-er führen wir ein zusätzliches Förderangebot ein. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass nicht klar ist, wie in Kleve die Situation mit den eventuellen Sitzenbleibern gelöst wird.

Die dritte Unterrichtswoche  bringt für drei PAs einen Museumsbesuch in Oberhausen. Wir besuchen die Fotografie-Ausstellung von Herlinde Koelbl. Frau Pelzer entwickelt in der Folge mit den Jugendlichen gemeinsam ein Konzept, wie wir unsere drei letzten Jahrgänge fotografisch begleiten können.

In der Schulausschusssitzung am 19.03. geht es erneut um die sogenannten `Sitzenbleiber´.

Am 20. März fasziniert uns die Sonnenfinsternis – oder auch nicht.                                     

Auf einer Fortbildung zum Thema `classroommanagment´ lerne ich Frau Kirstin Floren kennen. Als Folge eines längeren Gespräches lade ich sie zur Vorstellung in die Schule ein, um uns bei einem PA für die 8-er zu unterstützen.

Die letzte Ferienwoche beschert uns den Anfang der Osterferien. Eine lange Arbeitsphase von Weihnachten bis jetzt liegt hinter uns. Der Abstand wird allen guttun.

In den zwei Aprilwochen beschäftigen uns zunächst die `blauen Briefe´ für die 10-er.

Außerdem stemmen wir einen zweiten Austausch mit unserer jüngsten Partnerschule, dem Ulenhof-College in Doetinchem. Der Kurzbericht steht auf der Niederländisch-Seite dieser Homepage. Die Begegnung macht aufgrund der Gruppengröße viel Arbeit. Da sie jedoch gut verläuft, sind wir am Ende alle zufrieden.

Am 22. April findet der Elternsprechtag statt. Insbesondere in der Jahrgangsstufe 8 führen die Klassenleitungen intensive Gespräche.

Am 23. April findet in Groesbeek im Bevrijdingsmuseum der 4. Auftritt von `Soundtrack of Liberation´ statt. Leider kann der Chor dieses Mal nicht teilnehmen. Die Tänzerinnen und Tänzer aus den 9-ern und 10-ern  sowie Johanna Liebrand(10a)als Solistin legen wieder eine überzeugende Leistung hin. Der Abend wird ein schöner Erfolg und Frank Mehring bedankt sich am Ende bei allen Beteiligten aufs Herzlichste. Besonders die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Profis aus unterschiedlichen künstlerischen Sparten war eine Bereicherung.

Am 28. April geht es los mit den zentralen Abschlussprüfungen für die 10-er. Das Fach Deutsch macht den Anfang. Die Deutsch –LehrerInnen der 10-er sind zufrieden mit der Prüfung und halten die Jugendlichen für gut vorbereitet. Ähnliches hört man zwei Tage später von der Englisch-Fachschaft. Auch die Mathe-Fachschaft stöhnt zwar an einigen Stellen, ist jedoch insgesamt zufrieden.

Die letzte April-Woche endet mit dem freien Freitag: 1. Mai.

Mai 2015

Bekanntermaßen sind Mai und Juni schulisch gesehen Turbomonate. Das weiß man vorher…und dennoch holt es einen immer wieder ein…

Was war so alles los?

Der 1. Mai schenkte uns den ersten Feiertag. Einen Freitag.  Viele von uns nutzten ihn zum Korrigieren, denn dienstags und donnerstags vorher waren die zentralen Abschlussprüfungen in Deutsch und Englisch geschrieben worden. Mathe würde dann am ersten Maidienstag folgen.

Am 5. Mai fand die zweite Schulpflegschaft statt. Natürlich wurde der hohe Unterrichtsausfall beklagt und noch das eine und das andere zusätzlich. Insgesamt jedoch gab es auch (wieder) Lob für die Schulleitung und das Kollegium für die geleistete Arbeit. Der Pflegschaft ist auch bewusst, dass wir gerade unsere Achter besonders im Blick haben, damit sie sich nicht `vergessen´ fühlen.

Der Pflegschaft ist auch bewusst, an wie vielen Stellen der Förderverein hilft.  Das sehen auch Frau Klein und ich so und wir werden nicht müde, auf diese Unterstützung hinzuweisen. Allein in den letzten Wochen des Schuljahres unterstützt der Förderverein folgende Aktionen: Den Theaterbesuch der 10-er, die Amsterdamfahrt der 10-er, den Besuch der Jahrgangsstufe 9 bei der Biogasanlage in Reichswalde und den Sporttag der 8-er. Außerdem wurden noch zwei neue Spiele für die Spielekiste angeschafft.

 

Am 7. Mai kommt Kirstin Floren erneut. Ihr Urteil und ihre Form der Supervision wurden direkt ab ihrem ersten Besuch von den Kollegen und Kolleginnen sehr geschätzt.

Die zweite Maiwoche beschert uns das nächste lange Wochenende.

In der dritten Maiwoche findet unser letzter Austausch mit dem Liemers-College statt. Nach 72 Mal ist das nun vorbei. Nach dem Austausch schreibe ich einen kleinen Presseartikel. Beides: Bericht und Artikel füge ich hier ein:

 

Bericht über unseren letzten Klevenaar-Austausch

Vom 19. bis zum 22. Mai fand uns 72. und gleichzeitig auch letzter Klevenaar-Austausch statt.

Wie immer begann alles dienstagsabends um 19 Uhr auf dem Schulhof unserer Ganztagsrealschule. Die Spannung war natürlich nicht so groß wie bei der Erstbegegnung im November. Schließlich kannten die Jugendlichen sich ja bereits.

Der erste Abend wurde in den Gastfamilien verbracht.

Mittwochsmorgens begann das Programm. Dieses Mal sah es wie folgt aus:

Zevenaar 2015

Groepsopdracht: Ontwerp je een eigen spel

Thema van het spel: Duitsland en Nederland

I. Voorbereidingen

  1. Bespreek  wat voor een soort spel het wordt? (bv. Spiel des Lebens, Tabu, Wer wird Millionär?)
  2. Leeftijdsgroep: zoals je eigen leeftijd!
  3. Bedenk:
    • wat is het doel van het spel?
    • Welke regels moet je kennen?
    • Met hoeveel spelers zou je het spel willen spelen?
    • Wat voor types opdrachten zijn er in het spel? Zijn het alleen maar vragen? Zo ja- welke soort van vragen? Ja/Nee- vragen of ook vragen waar je een antwoord op moet geven? Als men een antwoord moet weten geef je dan een hulp in vorm van mulitple-choice-vragen?

Als je ook vrije opdrachten aanbiedt: wat voor opdrachten worden het dan?

  1. Maak een ontwerp voor een spelbord en denk over het materiaal na (pionnen, dubbelstenen, kaartjes, munten,...)

Het spelbord

  • een pad door Nederland en Duitsland
  • een speelveld ( met verschillende gebieden)
  • maak ook visueel duidelijk wat de spelers waar moeten doen (opdrachten) en of ze teruggestuurd kunnen worden naar bepaalde punten/posities
  1. Bedenk de regels en schrijf een aanleiding voor het spel.

Stel allebeide dingen(spelbord en regels) aan een van de leerkrachten voor.

  1. Verzin de vragen en opdrachten (kan ook in het computerlokaal)

 

II Knutsel het spelbord en alle andere belangrijke dingen die je voor het spel nodig hebt.

III Als jullie klaar zijn, spelen jullie het spel om te kijken of alles lukt.

Op vrijdag worden dan alle spelen door de andere leerlingen gespeeld.

                                                                                

Am Donnerstag ging es nach Gelsenkirchen zu Zoom. Die Jugendlichen hatten Fotografieaufgaben und erforschten das Gelände. Das Wetter war auf unserer Seite und alle genossen diesen Tag.

Am Freitag wurden die Spiele fertiggestellt und dann natürlich ausprobiert. Besonders die `Doe –Aufgaben´ erzeugten viel Heiterkeit.

Um 13 Uhr war der 72. Austausch beendet.

 

Nachbemerkung

Damit geht eine lange Tradition zu Ende. 72 mal Klevenaar. 2001 hatten wir eine Urkunde der Bezirksregierung bekommen, in der diese sich – vertreten durch Hannelore Kraft- für die Durchführung unserer nordrhein-westfälisch-niederländischen Schulprojekte bedankte.  Und just vor einigen Wochen war noch ein größerer Artikel über das Liemers-College erschienen, in dem es um die langjährige Beziehung zu unserer Schule ging.

Zum Schluss noch zwei Anmerkungen:

Die Spiele, die bei diesem Austausch entstanden sind, haben wir mit anderen Klassen ausprobiert. Sie funktionieren.

Und das Wichtigste:  Ein großer Dank an die Euregio, die Klevenaar-genau wie alle anderen Projekte- mit zuverlässiger Regelmäßigkeit unterstützt hat.

Juni 2015

Jutta Biesemann

Der Presseartikel:

72 mal Klevenaar

Seit 1982 gibt es die Schulpartnerschaft zwischen dem Liemers-College in Zevenaar und der Ganztagsrealschule Hoffmannallee.  Gearbeitet wurde bei den dreitägigen Begegnungen immer im Projekt.  Die Schülerinnen und Schüler drehten Kurzfilme, sie stellten Fahrradrouten von `Aachen bis Zwolle´ zusammen, bauten Brücken, entwarfen Hüte, stellten ein Museum mit den Inhalten ihrer Wahl zusammen….die Liste der Themen ist lang und vielfältig.

Im Jahr 2001 sprach Hannelore Kraft als Vertreterin des Landes NRW der  Realschule ihren Dank und ihre Anerkennung aus für die langjährige und erfolgreiche Durchführung der nordrhein-westfälisch-niederländischen Schulpartnerschaftsprojekte aus

Vom 20. bis zum 22. Mai fand der letzte Austausch mit dem Liemers-College an der Ganztagsrealschule Hoffmannallee statt. Wie immer wurde im Projekt gearbeitet. Dieses Mal entwarfen die Jugendlichen Spiele, die die Niederlande und Deutschland als Thema hatten. Für die Spielflächen nutzten die Schülerinnen und Schüler  Kartenmaterial, das den Grenzbereich umfasste. Gestiftet waren diese Karten von der Euregio, die übrigens sowieso über lange Jahre diese Partnerschaft finanziell unterstützt hat.

Durch das Auslaufen der Ganztagsrealschule hat diese Zusammenarbeit nun ein Ende. Schade. Es gab mittlerweile etliche Eltern, die wenn sie ihre Kinder in den Austauschtagen zur Schule brachten, erzählten, dass sie auch selber schon mal mitgemacht haben…vor langer Zeit.

Das einzig Konstante ist die Veränderung…. Die Realschule an der Hoffmannallee blickt zufrieden auf den mit diesen Begegnungen geleisteten Beitrag zur Völkerverständigung zurück.

Juni 2015

Jutta Biesemann

 

Damit haben wir binnen zwei Monaten zwei dicke Austausche mit den 8-ern gestemmt. Nicht schlechtJ.

Es folgt: Pfingsten mit erneut zwei zusätzlichen freien Tagen. Die unruhige Unterrichtsstruktur wirkt sich auch auf die Jugendlichen aus. Ruhiges Unterrichten- insbesondere in den 10-ern ist momentan etwas schwieriger.

Mittwochs nach Pfingsten fahren Frau Deryk und ich mit einem  Bus voll 10-ern nach Amsterdam. Auf dem Programm steht der Besuch des umgebauten Reichsmuseums sowie eine Grachtenrundfahrt. Als dritten Punkt gibt es vier Sehenswürdigkeiten, die die Jugendlichen in Kleingruppen selber aufsuchen müssen und uns dann Fotos von sich vor den besagten Gebäuden schicken müssen. Wir haben bei der Hin- und bei der Rückfahrt immenses Glück mit dem Verkehr:  Die Hinfahrt dauert nur ZWEI Stunden (wir haben auch durchaus öfter schon drei Stunden und länger benötigt) und die Rückfahrt nur 1 ¾! Besonders die Kürze der Rückfahrt verdanken wir vermutlich dem Umstand, dass wir erst um 18 Uhr abfahren. Das ist wirklich eine gute Neuerung im Ablauf!

Da auch das Wetter königlich war, sind am Ende alle zufrieden mit dem Tag. Wir hatten zwei Busplätze an den Vorsitzenden des Fördervereins, unseren früheren Schulleiter Herrn Michels, und seine Frau vergeben. So konnten wir uns dann auch einmal erkenntlich zeigen für die Unterstützung. (Wobei angemerkt sei, dass sie ihre Kosten selber trugen.)

Am 28. Mai taten Frau Klein und ich den 10-ern die ZP-Ergebnisse kund.

Frau Klein war zur Moderation unterwegs.

Und Frau Floren begleitete mit die 8d.

Das war´s mit dem Mai.

Juni 2015

Der Tag, an dem ich dies schreibe, ist der 2. Juli. Draußen sind brütende 30 Grad. Die Schule tickt deutlich langsamer.

Der Juni brachte zuerst die Jahresabschlusskonferenz. Eine Konferenz mit etlichen wichtigen Punkten, weil wir einige Weichen für unsere beiden letzten Jahrgänge neu stellen müssen. Es tat uns allen gut, mal wieder inhaltlich zu diskutieren und neue Ideen zu entwickeln. Besonders gefällt mir die Idee, dass wir eine Projektwoche gestalten werden, während unsere 10er auf Klassenfahrt sind. Mal schaun, wie die Planung sich dann nach den Ferien entwickelt.

Sehr schön finde ich persönlich, dass nahezu das gesamte Kollegium des kommenden Schuljahres unsere Wochenendfahrt nach Rotterdam im September mitmachen wird – inklusive unserer beiden neuen Kräfte. Auch der Eilausschuss hat zugestimmt.

In der ersten Juni-Woche beginnt die turbulente Abschiedsphase der 10-er. Mittwochs wird für den Entlassgottesdienst geprobt. Die Gesamtkoordination des Abschlusses liegt wie immer in den bewährten Händen von Frau Deryk-Schoofs.

Es folgt ein verlängertes Wochenende.

In der zweiten Woche besichtigen alle 9-er jeweils im Klassenverband die Biogasanlage beim Bauern Hans in Reichswalde. Der Förderverein bezuschusst die Aktion.

Die 10-er haben Infoveranstaltung bei der Sparkasse, Erste-Hilfekurs und Sport- bzw. Filmveranstaltungen. Dann folgt die Generalprobe für ihre Verabschiedung von den 8-ern und 9-er sowie diese Verabschiedung selbe. Wie immer in der Aula vom Sebus. Ein gutes Programm- auch gut durchgeführt. Die 8-er und 9-er zollen ihnen Aufmerksamkeit.

Am Freitag, den 12. Juni entlassen wir 99 10.Klässer. Alle mit Schulabschluss. 60 von ihnen mit Qualifikation, 2 sogar mit dem QV – Vermerk, der zum Eintritt in die verkürzte Oberstufe berechtigt.

Eine schöne Feier in der Christus-König-Kirche; danach gemütliches Beisammensein mit Finger-Food von der Firma Taij

sich. Es werden viele Fotos gemacht. Und es fließen zahlreiche Tränen.

Sonntags danach, also am 14. Juni ist unser Bollywood-PA ins Halbfinale des DAK-Dance-Contests nach Duisburg eingeladen. 9 Jugendliche plus Eltern, Thomas Brückner von der RAG Tanz, die das PA finanziert und der Bollywood-Lehrer Kranthi Pagadala sowie meine Wenigkeit vertreiben sich den Nachmittag im Duisburger Binnenhafen. Unsere Truppe legt eine gute Leistung hin, schafft jedoch die direkte Qualifizierung ins Finale nicht. Es gibt die Möglichkeit einer Nachqualifizierung über eine wildcard durch Online-Voting.  Auf den Zeugniskonferenzen bitte ich alle Kollegen mit ihren Klassen für unsere Jugendlichen zu stimmen. Bleibt abzuwarten, ob wir dabei sind.

In Woche 25 folgt der Wandertag der Klasse.

Frau Floren besucht die letzte Achter-Klasse und wir beschließen, dass sie auch im neuen Schuljahr weiter für uns und mit uns arbeiten wird.

Die Sticks müssen mit Noten befüllt werden.

Die Niederländischlehrer unserer beiden Schulen treffen sich zum kollegialen Austausch.

Am 22. Juni findet die Potentialanalyse für den Jahrgang 8 statt.

Der 23. Juni beschert uns Zeugniskonferenzen. Außerdem ziehen die Klassen in ihre neuen Räume. Wir werden im kommenden Schuljahr Haus 2 bewohnen. Das hat den Vorteil, dass wir mit nahezu allen Klassen in einem Haus sind. Die eine Klasse, die dort nicht mehr unterkam, wird in Haus 5 unterkommen. Schön wäre, wenn wir mit dem letzten Jahrgang dann in Haus 3 sein können, weil dann wieder alle Klassen zusammen und für sich sind.

Am 24. Juni friert der ein oder andere Jugendliche – und auch Kollege – beim jährlichen Schwimmtag.

Am 26. Juni gibt es zunächst einen sehr schönen Schuljahresendgottesdienst. Zum ersten Mal in der kleinen Kirche an der Böllenstege. Es sind wirklich nur Freiwillige anwesend, was sich sehr positiv niederschlägt. Die Feier ist gut vorbereitet und `macht Spaß´.

Nach der dritten Stunde gibt es Zeugnisse.

Geschafft.

Allen schöne Ferien und gute Erholung.

Bis im August

Jutta Biesemann

September 2015

Unsere 10er sind klassischerweise zur Abschlussfahrt in Berlin. Da wir aufgrund unser kleiner werdenden Stammkollegiums mit Vertretunsgsituationen zunehmend schwerer umgehen können, beschließen wir, für die 9-er eine Projektwoche anzubieten. Die Jugendlichen können entweder ein einwöchiges Praktikum in einem Betrieb ihrer Wahl durchführen oder aber an einem von fünf Projekten teilnehmen, was von KollegInnen durchgeführt wird.

Mit dem Gesamtergebnis sind wir mehr als zufrieden. Die Präsentationen am Freitag zeigen wie motiviert Jugendliche(natürlich),  sein können, wenn es um Themen geht, die ihnen Spaß machen. Eins der Projekte hatte bei der Forma Oleon in Emmerich stattgefunden. Dort war für die Gruppe eine Art `Erkundungsprojekt´ vorbereitet worden, das alle völlig begeistert in die Schule zurückkommen ließ. Neben einer Betriebserkundung begleiteten die Schüler die Herstellung eines Produktes und führten im Labor Versuche durch.

Die Gruppe, die zum Thema `Faszination Sehen´ unterwegs war, beschert die Gesamtgruppe außer mit einer beeindruckenden Präsentation auch mit spannenden Stationen, die im Biologieraum aufgebaut waren und zum Ausprobieren und Selber Machen einluden.  Auch diese Gruppe hatte während der Woche außerschulische Lernorte aufgesucht. Man sieht einen Teil der Gruppe hier im Klimahaus.

Hier die Projektbeschreibung, wie sie auf dem Wahlzettel stand: Verblüffendes rund um das Auge werden wir sehen, anfassen und ausprobieren. Wir werden vor optischen Täuschungen unsere Augen nicht schließen können. Ein Auge selber aus einem Tennisball bauen, dieses Modellauge mit einem Tierauge vergleichen (Präparation), erfahren, was für „Superaugen“ die Tierwelt hervorbringt, einen Optiker besuchen und dort einen Sehtest durchführen sowie abschließend einen Ausflug zur Klever Hochschule unternehmen.

 

Als Drittes gab es noch einen Workshop zum Thema: Kunst – Comic – Paradies

De Jugendlichen haben einen Künstler besucht, der die Welt aus Schaschlikstäben nachbaut und sie in seine Technik eingewiesen hat. Außerdem hat die Gruppe im Museum Kurhaus Kleve die zu dem Zeitpunkt aktuelle Ausstellung „Et In Arcadia Ego“ besucht und Vorstellungen vom Paradies gesehen sowie anschließend  ihre eigenen Paradiesdarstellungen künstlerisch umgesetzt. Auch ein Besuch ans  Gocher Museum fand statt. Dort haben sich die SchülerInnen Comics zweier Künstler angesehen und eigene Comics hergestellt.

Projekt 4 lautete: Klever Highlights

Die Gruppe hat im Laufe der Woche  unterschiedliche Unternehmen und Betriebe im Klever Umfeld besucht und kennengelernt, u.a. die Klever Stadtwerke, Haus Riswick, das Schuhmuseum und den Eichenhof Hannen.

Gruppe 5 war sportlich unterwegs. Es ging um Rückschlagspiele. Bei der Präsentation am letzten Freitag durften die TeilnehmerInnen der anderen Gruppen selber aktiv werden.

Der Name bzw. die Firma Oleon spielt im diesem Monat noch einmal eine Rolle:  Wir halten dort die Sitzung des Fördervereins ab. Nach der Jahreshauptversammlung, zu der wir netterweise ein Getränk und Schnittchen bekommen, führen Steffen Basmer und eine Mitarbeiterin uns persönlich über das Gelände. Spannend. Herr Michels war früher der Biologielehrer von Herrn Basmer. Auf Wunsch von Herrn Basmer entstand ein Foto.

Dass wir dem Förderverein sehr, sehr dankbar für seine Unterstützung sind, habe ich schon öfter gesagt und sage es hier gerne noch einmal. Wir planen natürlich schon bis zum Ende und können nur immer wieder sagen: Wir werden uns- so Gott will – gut zu Ende führen. Wir tun alles uns Mögliche- und der Förderverein ist an unserer Seite.

Am 23. September fand die erste Schulonferenz statt.

Am darauffolgenden Wochenende  haben nahezu alle unserer Stammkollegen eine gute Zeit miteinander. Wir haben ein `Rotterdam-uitje´.  Mit Zustimmung der Schulkonferenz fallen die letzten beiden Stunden freitags aus und wir sitzen um 12 Uhr im Bus nachNimwegen. Von dort geht es mit dem Zug mit einmal Umsteigen nach Rotterdam. Nach dem Einchecken im Hotel erkunden wir das neueste Großprojekt der Architektur-Stadt Rotterdam: Die neue Markthalle. Die Kollegen sind genauso begeistert wie ich es bin.

Abends essen wir im ehemaligen Geschäftszimmer des Direktors der Holland – Amerika- Linie; der Schiffslinie, mit der Tausende von Menschen über den großen Teich ein- bzw. auswanderten.  Das Verwaltungsgebäude steht auf dem sogenannten `Kop van  Zuid´ und ist heute ein sehr gefragtes Hotel.

Nach der Rückfahrt mit einem Wassertaxi in den alten Hafen klingt der Abend feucht-fröhlich aus. Am nächsten Morgen folgen die einzelnen KollegInnen ihren eigenen Bedürfnissen. Ein Grüppchen fährt mit einer historischen Straßenbahn, ein anderes Grüppchen geht noch mal in die Stadt, eine dritte Gruppe fährt eher nach Hause…. Alle haben bei herrlichem Sonnenschein die gemeinsame Tour genossen.

Am Montag der letzten Septemberwoche, also am 28.09., findet nachmittags eine Veranstaltung der IHK in der Wasserburg statt, zu der ich ebenfalls gehe. Dargestellt werden verschiedene Modelle der Zusammenarbeit mit der IHK. Unter anderem können unsere Jugendlichen sich bewerben um einen Tag an der Seite eines Firmenchefs zu erleben; zum Zweiten gibt es das Angebot, Firmenchefs in die Schule zu holen und zum Dritten hat die IHK Interesse daran, dass sich Jugendliche zusammentun um eine Schülerfirma zu gründen.

Am nächsten Tag trabe ich durch alle Klassen und stelle zwei (bei der 10-ern) bzw. alle drei Möglichkeiten (bei den 9ern) vor. Zwei Jugendliche werden sich dann in der Tat auf die erste Idee hin bewerben. Sie haben im November ihren Vorstellungstermin in der IHK in Düsseldorf. Die Bewerbung läuft dan auch wie ein richtiges Vorstellungsgespräch ab. Eine gute Übung für die Jugendlichen.

Am 30.September findet in der Euregio eine `buurtaal-conferentie´ statt. Ich bin als Vertreterin unserer bilingualen Schule gebeten worden die Grundprinzipien unseres Schüleraustausches vorzustellen.

Die Woche endet mit den ersten beiden Oktobertagen, in denen sich alle auf die Ferien freuen.

Oktober 2015

Wir starten nach den Oktoberferien am 19. Oktober mit hohem Besuch: Frau Dr. Barbara Hendricks besucht die 10e und führt nachher noch ein kurzes Gespräch mit Frau Klein und mir. Frau Dr. Hendricks hatte der 10e während ihrer Klassenfahrt in Berlin keinen Termin einräumen können, von daher dass sie jetzt kam. Eine nette Geste und sicher keine Selbstverständlichkeit.

Am 20.Oktober wird der langjährige Bürgermeister Theodor Brauer in der Stadthalle verabschiedet.

Am 23.10. kontrolliert die Polizei die Fahrräder.

In der 44. Woche findet ein Termin statt, der uns die Enddlichkeit unseres Schulbestehns bewusst macht: ein `Übergabegespräch´, an dem die zwei Vertreter der Stadt, Frau Pieper von der Sekundarschule, Herr Schmitz von der Gesamtschule sowie Frau Klein und ich teilnehmen. Es geht darum, was wann wo landet. Die Dinge sollen offiziell und transparent geregelt werden. Ein Anliegen, was löblich ist. Das schließt jedoch nicht aus, dass gewissen Dinge unrund laufen und sich aus unserer Perspektive nicht gut anfühlen.

Es folgt am 29.10. der erste Elternsprechtag.

Das war es dann mit dem Oktober.

Dezember 2015

Heute ist der vorletzte Schultag des Jahres 2015.

Schülerschaft und Kollegium sind `auf´. Zum Glück ist der Krankenstand wieder nahezu bei Null. Das Wochenende und die Aussicht auf die Ferien beschleunigen HeilungsprozesseJ.

Wir beginnen am ersten Dezember mit einem `Schnupper-Angebot Yoga´ für interessierten Kolleginnen bei unserer PA-Kraft Frau Weißert. Es macht Spaß und einige bleiben dann auch dauerhaft dabei.

Ebenfalls am ersten Dezember findet das jährliche `Weiberkochen´ statt. Ein Kreis von ca. 15 Kolleginnen trifft sich und kocht unter Leitung unserer Ex-Kollegin Frau Bofenschen ein Mehr-Gänge-Menü. Da natürlich mittlerweile etliche der Kolleginnen an anderen Schulen unterrichten, findet an diesem Abend immer ein sehr intensiver Austausch statt. Der kulinarische Schwerpunkt liegt auf `F(r)isch´.

Freitags und montags begleite ich die Kollegin Lobbenmeier jeweils mit einer 10 ins Museum. Valentina Vladic führt uns durch die Govert Flinck –Ausstellung.

Traditionell bekommen am 7.Dezemeber alle Kolleginnen und Kollegen einen Weckmann. Inder Pause stehen dann Käse, Butter und Schinken bereit.

Unsere Neuner sind in der Woche vom 7. – 11.Dezember auf TRO (Tage religiöser Orientierung). Die Gruppen kommen sehr zufrieden zurück; die Klassenleitungen im Prinzip auch. Das war dann das letzte Mal, dass diese Tage religiöser Orientierung an unserer Schule stattfanden.

In der dritten Woche haben wir zwei Mal ein Umzugsunternehmen im Haus. Herr Neumann hilft den beiden Kräften die Speicher der Häuser 1, 3 und 4 leerzuräumen. Es befinden sich dort noch Möbel aus den Zeiten, als Herr Tomaschewski noch Schulleiter war. Das habe sogar ICH nicht miterlebt….und ich bin schon über 25 Jahre hier….Ziel ist, dass wir unsere Häuser in 1,5 Jahren in aufgeräumtem Zustand der Sekundarschule übergeben.

Am 17.12. treffen sich alle, die Zeit und Lust haben zum gemeinsamen Essen in der Taverna in Emmerich. Unser kleines Kollegium ist nahezu vollständig und wir verleben einen netten Abend miteinander.

Bevor wir dann in die Ferien gehen, macht eine Mathearbeit uns noch Kummer. Dass es immer die Mathematik sein muss, die die Menschheit quält. Das war schon zu meinen Schulzeiten so, dass es rund um dieses Unterrichtsfach oft Kummer gab. Wir denken, dass wir nach den Ferien mit geglätteten Wogen weiterarbeiten können.

Die letzten Tage werden auch geprägt vom Besuch von Kai Gros, dem Drogenberater der Caritas. Er geht durch die 10-er und macht mit allen Gruppen ein Cannabis-Quiz.

Außerdem hatten die 10-er noch ein Volleyballturnier.

Am 22.12. haben wir bis 12.35 Unterricht. Dann geht es in die Ferien.

Wir wünschen allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Erholsame Ferien und danke allen, die uns unterstützt haben.

Jutta Biesemann und Iris Klein.

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© Jutta Biesemann