Ganztagsrealschule Hoffmannallee
Ganztagsrealschule Hoffmannallee

Junge Mitte

Kleve/ Juni 2016

7 unserer Neuner nehmen teil am Projekt ` Masterplan für eine kinder- und jugendfreundliche Innenstadt in Kleve´

In Kooperation mit dem Planungsbüro Reflex architects_urbanists werden im Rahmen der Erstellung eines Masterplans Workshops mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt, um deren Sichtweise und Leitlinien für einen kinder- und jugendfreundlichen Innenstadtbereich in Kleve zu erarbeiten.

Die ersten Workshops dazu haben Anfang Juni 2016 stattgefunden. Mit einer Gruppe von 8 bis 12- jährigen Kindern und einer Gruppe mit Jugendlichen ab 15 Jahren wurden zunächst die wichtigsten Orte im Innenstadtbereich von Kleve unter unterschiedlicher Fragestellung ermittelt. So zeichneten die Teilnehmer zum Beispiel auf, welche Orte sie einem Besuch in der Innenstadt zeigen würden, wo sie sich häufig aufhalten usw. In einem weiteren Schritt erkundeten beide Gruppen den Innenstadtbereich und kartierten ihre Beobachtungen. Diese Analyse und Bestandsaufnahme war die Grundlage zur Entwicklung von Ideen für Verändungen in der Innenstadt. 

Dies Ergebnisse dieser Workshops werden nun ausgewertet und im Herbst mit Kindern und Jugendlichen im Rahmen von weiteren Workshops konkretisiert. 

Schule - Kunst - Museum 2016

„Edelweißpiraten“ an der Ganztagsrealschule

Zum Abschluss des ersten Halbjahres besuchte der Jugendbuchautor und Historiker Dirk Reinhardt die 10. Klassen der Ganztagsrealschule an der Hoffmannallee. Die Lesung aus seinem Buch „Edelweißpiraten“ wurde durch die Unterstützung der Buchhandlung Hintzen und des Fördervereins möglich.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Jugendlichen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, die für die meisten durch die vorgeschriebene Mitgliedschaft in der Hitlerjugend geprägt war, las Dirk Reinhardt aus seinem Buch vor. Es schildert anschaulich das Leben und die Verfolgung der Kölner Edelweißpiraten – Jugendliche, die sich dem Zwang der Hitlerjugend widersetzten. Während es ihnen anfangs noch gelang, ihre Freiheit zu leben, sahen sie sich später immer stärkerer Verfolgung ausgesetzt.

Nach der Lesung ging Dirk Reinhardt mit den Schülern in eine Diskussion und zeigte Fotos aus der damaligen Zeit. Am Ende dieser ganz anderen Geschichtsdoppelstunde wurde der Autor mit Applaus verabschiedet.

 

                                                                                                                      (Michael Meuten)

Und das soll Liebe sein

Ein Projekttag mit der Frauenberatungsstelle Impuls wurde durchgeführt am Dienstag, den 19. Januar 2016.

Es handelte sich um ein freiwilliges Angebot der Jahrgangsstufe 10.

Vier Mädchen nahmen teil. Da die Gruppe sehr klein war, mussten die praktischen Gruppenaktivitäten ausfallen. Stattdessen kamen die vier Mädchen mit der Vertreterin von Impuls, Marion Claaßen ins Gespräch.

Auf Nachfrage, wie ihnen das Projekt gefallen hat, kam es zu folgenden Antworten:

„Es war voll interessant, wir haben geredet, wir haben das Buch zu dem Thema angeguckt:

Daraufhin haben wir uns mit den daraus entwickelten „Warnsignalen“ beschäftigt.

Ganz besonders ist uns das Warnsignal `wenn es zu schnell zu viel wird …, erst ist das süß aber dann´ hängen geblieben.

Wir haben Vorfälle gegen Frauen analysiert.

Wir haben uns früher nie den Kopf über sowas gemacht. Es war gut, dass wir dies im vertrauten Rahmen tun konnten. Die Gruppe war zwar etwas klein, aber es war wichtig, dass wir uns gut kannten.

Zum Schluss haben wir noch Informationen erhalten über die Beratungsstellen und über den runden Tisch. Wir wussten gar nicht, dass es so viele Institutionen und Beratungen gibt.“

Februar 2016

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© Jutta Biesemann